Die Arcade-Version des im Juli dieses Jahres offiziell angekündigten Tekken 7 wird in Japan aktuell bereits ersten Tests unterzogen, die eine ganze Reihe neuer interessanter Details darüber offenbaren, was uns im kommenden Prügelspiel von Bandai Namcos Tekken Team erwartet. Auch erste Spielszenen gibt es bereits zu bestaunen.

Bestätigte Charaktere und Anpassungen im Spiel

Laut dem aktuellen Stand werden von den alten Kämpfern definitiv Alisa, Asuka, Bryan, Dragunov, Feng, Heihachi, Hwoarang, Kazuya, King, Lars, Law, Leo, Lili, Paul, Steve and Xiaoyu mit von der Partie sein. Mit Claudio wurde zudem ein zweiter neuer Charakter neben der bereits vorgestellten Katarina (nicht Catalina, wie es ursprünglich hieß) gezeigt.

Im Spiel wird es offenbar auch ein paar leichte Charakteranpassungen geben. So lassen sich Kämpfer wie Asuka beispielsweise mit einem riesigen Hammer ausstatten, während Dragunov ein paar Klauen für seine Hände als Outfit bekommt. Paul kann man eine geradezu lachhaft hohe Frisur verpassen und Lili darf ihren Gothic-Stil mit einem dunklen Make-up und den Fledermausflügeln betonen.

Neue Spielmechaniken angekündigt

Im Rahmen der Tests wurden zudem zwei neue Gameplay-Mechaniken enthüllt, die mit Tekken 7 Einzug in das beliebte Franchise erhalten. Dabei handelt es sich um “Rage Arts” und “Power Crush”.

“Rage Arts” sind mächtige Attacken, die verfügbar werden, wenn die Gesundheit eines Kämpfers sich dem Ende neigt. Der Gesundheitsbalken färbt sich leuchtend rot, sobald die Attacke zur Verfügung steht. Mit diesem starken Angriff wollen die Entwickler dem Spieler eine letzte Chance einräumen, zurück in den Kampf zu finden.

Die Attacke teilt enormen Schaden aus und ist entsprechend filmreif inszeniert. So startet die “Rage Art” von King beispielsweise mit einem starken Punch, auf den unmittelbar ein Body Slam folgt, während Kazuya den Gegner nach einem Punch mit einem mächtigen Uppercut in die Luft befördert, nur um ihn abschließend mit dem Laser-Strahl aus seinen Augen zu erwischen.

Beim “Power Crush” handelt es sich um einen Angriff, der nicht von einem Gegenangriff unterbrochen werden kann. Zwar kann der Spieler, während er den “Power Crush” ausführt, Schaden bekommen, allerdings führt er die Animation bis zum Ende aus.

Aktuell noch mit Performance-Problemen

Aktuell scheint der Spielhallenautomat noch mit Framerate-Einbrüchen zu kämpfen, allerdings betonte der verantwortliche Produzent Katsuhiro Harada, dass man derzeit gerade mal 60 Prozent der möglichen Leistung aus der Unreal Engine 4 herausgeholt hat. Es wird also noch weiterhin optimiert.

Das Online-Portal Polygon hat eine Playlist erstellt, die bereits erste Videos aus der Testphase zeigt und uns ein paar spannende Kämpfe präsentiert. Da es sich dabei um abgefilmtes Material handelt, lässt die Qualität allerdings sehr zu wünschen übrig. Ein Blick auf die Aufnahmen lohnt sich aber trotzdem. Viel Spaß!


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