Wie Valve bereits im Vorfeld erklärte, wird die Steam Machine nicht über feste Spezifikationen verfügen, sondern je nach Hersteller unterschiedliche Hardware beinhalten, die entweder im unteren, mittleren oder oberen Preissegment angesiedelt sein wird. Einen Prototypen seiner 2014 erscheinenden Steam Machine stellte nun der US-Hersteller iBuyPower vor.

Das rund 500 Euro teure Gerät wird mit einem schicken weißen Gehäuse geliefert. Im Inneren schlummert eine nicht näher spezifizierte AMD-CPU sowie eine Radeon R9 270 Grafikkarte, die auf der GCN-Architektur basiert. Letztere ist zumindest den beiden in PlayStation 4 und Xbox One verbauten Grafikkarten leistungstechnisch überlegen.

So verfügt diese über 1280 Shader-Kerne und kann eine Rechenleistung von knapp 2,37 Teraflops liefern. Die AMD-Grafikkarte in der PlayStation 4 hat 1152 Shader-Kerne und kommt auf 1,84 Teraflops, während die Xbox One es nur auf 786 Shader-Kerne und somit lediglich auf 1,31 Teraflops bringt.

Als Betriebssystem nutzt die Steam Machine von iBuyPower das auf Linux basierte SteamOS und soll die bisher auf Steam erhältlichen Linux-Titel problemlos in 1080p-Auflösung und mit flüssigen 60 Frames abspielen können. Zu der Standardausstattung der Konsole sollen zudem WLAN, Bluetooth und eine 500 Gigabyte Festplatte gehören. Die Lichtleiste kann farblich individuell angepasst werden. Über die Größe des Arbeitsspeichers ist bisher noch nichts bekannt.

Der Steam Machine Prototyp von iBuyPower soll im Januar des kommenden Jahres im Rahmen der CES 2014 in Las Vegas vorgestellt werden.


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