Chris Roberts, Entwickler-Guru und Schöpfer der legendären Wing Commander-Spielreihe, hat in einem Interview erneut ein wenig über sein aktuelles Großprojekt Star Citizen geplaudert und erklärt, weshalb er bei der Umsetzung der ambitionierten Weltraum-Simulation auf die technologischen Vorzüge der CryENGINE 3 aus dem Hause des deutschen Entwicklers Crytek setzt.

Die Vorzüge der CryENGINE

In einem Gespräch mit Crytek sprach der Kultentwickler Chris Roberts unter anderem über das Grundgerüst von Star Citizen und verriet, weshalb die Entscheidung bei der Suche nach einem grafischen Motor für das Spiel auf Cryteks CryENGINE 3 fiel.

„Ich habe mich für die CryENGINE entschieden, weil ich das Gefühl hatte, dass ihre DNA aus dem PC stammt, auf den ich mich konzentriere”, so Roberts. “Sie war sehr leistungsstark und ausbaufähig – so konnten wir die Engine nehmen und sie um einige Extra-Funktionalitäten für Raumschiffe erweitern, was ja offensichtlich ein wichtiger Teil unserer Spielerfahrung ist. Außerdem ist das Rendering der CryENGINE in Sachen Optik und Gefühl einfach fotorealistischer und ich wollte diesen cineastischen, visuellen Effekt erreichen. Es wirkt nicht so stilisiert wie bei einigen anderen Engines. Die CryENGINE macht das wirklich gut.”

Das komplette Interview kannst du auf der offiziellen Webseite von Crytek lesen.

Wer ist Chris Roberts?

Chris Roberts gehört zu den renommiertesten Entwicklern in der Spielebranche und war in der Vergangenheit unter anderem für die legendäre Weltraum-Flugsimulation Wing Commander verantwortlich. Im Oktober vergangenen Jahres startete er über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter eine Spendenaktion zu seinem vielleicht ehrgeizigsten Projekt – Star Citizen.

Die ursprünglich benötigten 500.000 US-Dollar wurden schon bald übertroffen. Am 19. November 2012 endete die Crowdfunding-Aktion mit einer Gesamtzahl von 34.397 Unterstützern, die insgesamt über 2,13 Millionen US-Dollar spendeten und damit auch gleich einen neuen Rekord aufstellten. Das Spiel soll voraussichtlich im November nächsten Jahres exklusiv für den PC erscheinen.

 


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Kommentare zu "Star Citizen: Darum hat sich Chris Roberts bei seiner Weltraum-Simulation für die CryENGINE entschieden"

Die CryEngine ist eigentlich nie eine falsche Entscheidung, sie gehört nun mal wie die Unreal Engine zu den meist genutzten Engines Weltweit. Und das zu recht das was die Cry Engine 3 kann wird erst die Unreal Engine 4 können.

Und gerade in einem Weltraum Spiel dürfte sie ziemlich glänzen da man diese dort ordentlich hochdrehen kann ohne angst zu haben das die Rechner in die knie gehen weil die Umgebung zu aufwändig ist.

Mir ist relativ egal welche Engine er nutzt Hauptsache es sieht gut aus. Es passt optisch und es läuft flüssig ohne das ich 20 Patches abwarten muss.
Mehr verlange ich also von der Engine gar nicht.

Bis jetzt ist mir die Cry Engine nur einmal negativ aufgefallen und das war bei Aion. Wobei man hier natürlich fairer weise sagen muss das es da noch die Cry Engine 1 war und wir jetzt bei der 3 sind. Und die anderen Spiele die ich mit der 3 gesehen habe liefen soweit alle sehr gut 🙂

sehr schlecht recherchiert.

chris roberts hat erst auf seiner eigenen seite und dann auf kickstarter eine kampagne ins leben gerufen.

insgesammt wurden über 6.000.000 $ eingesammelt..

Bei uns wird niemals schlecht recherchiert. In diesem Artikel geht es nur um die Kickstarter-Aktion.

"Am 19. November 2012 endete die Crowdfunding-Aktion mit einer Gesamtzahl von 34.397 Unterstützern, die insgesamt über 2,13 Millionen US-Dollar spendeten"

Das mehr als 6 Millionen US-Dollar eingenommen wurden, haben wir bereits in der Vergangenheit berichtet. 😉

http://www.gameplorer.de/star-citizen-6-23-millionen-dollar-weltraum-simulation-stellt-neuen-crowdfunding-rekord-auf/