Square Enix: LogoPhil Rogers, seines Zeichens CEO bei Square Enix West, hat sich in einem Interview zum Thema Free2Play-Spiele geäußert und verriet, dass diese von den Core-Gamern nach wie vor kritisch beäugt werden, da stets eine mindere Qualität oder Abzocke dahinter vermutet wird. Entwickler, Publisher und Einzelhändler seien daher in der Pflicht, verantwortungsvoll mit solchen Titeln umzugehen.

Dass das Free2Play-Modell in den letzten Jahren enorm an Popularität gewann und die Mikrotransaktionen mittlerweile ein Millionengeschäft sind, ist auch dem japanischen Entwickler und Publisher Square Enix nicht entgangen.

Wie Phil Rogers, CEO für Square Enix USA und Europa, gegenüber dem Online-Portal MCV verriet, sei der Ruf der Free2Play-Spiele jedoch nach wie vor zweifelhaft, obwohl es inzwischen auch einige hochwertige Titel mit einem fairen Free2Play-Modell auf dem Markt gibt. Publisher, Entwickler und Einzelhändler seien daher in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Titel ein angemessene Zahlungsmodell aufweisen.

„Unterschiedliche Geschäftsmodelle geben uns die Möglichkeit, verschiedene Spiele für verschiedene Spieler zu machen“, sagte Rogers. “Heutzutage stehen die Menschen dem Free2Play-Modell möglicherweise misstrauisch gegenüber – einige fürchten, dass sei ein Anzeichen für schlechte Qualität.”

“Core-Gamer mögen die Idee hinter Free2Play nicht, wenn diese sie zu etwas mehr drängen, als es ihnen lieb ist”, erklärt er weiter und spielt dabei auf die Mechaniken mancher Titel an, die sich nur durch Bezahlung meistern lassen, oder in denen die Spieler auf gekaufte Items angewiesen sind, nur um überhaupt mit anderen mithalten zu können. “Das ist keine Strategie, die diese Branche voranbringen wird”, so der Macher.


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Veröffentlicht in: News