Square Enix: LogoLaut aktuellen Meldungen ist der japanische Entwickler und Publisher Square Enix erneut um einen Chief Executive Officer ärmer. Der CEO von Square Enix of America Mike Fischer hat seine Position beim Unternehmen aufgegeben und eine neue Stelle beim Online-Händler Amazon als Vice President of Digital Music and Video in Japan angenommen.

Die Folgen der Verluste im Geschäftsjahr 2013

Square Enix hat offenbar nach wie vor mit den Folgen der Verluste im Fiskaljahr 2013 zu kämpfen. Vor allem die mageren Verkäufe der drei Titel Hitman: Absolution, Tomb Raider und Sleeping Dogs in Europa und den USA setzen dem Unternehmen finanziell zu.

Nach den schwachen Verkaufszahlen und den darauffolgenden Umstrukturierungsmaßnahmen verzeichnete der Publisher am Ende des Geschäftsjahres 2013 einem Verlust von 135 Millionen US-Dollar. Nach der Offenlegung der Zahlen trat auch der damalige Square Enix CEO, Yoichi Wada, als CEO von Square Enix zurück, blieb aber dem Unternehmen weiterhin in einer anderen Position erhalten.

Europa-CEO übernimmt Posten

Nur rund zwei Monate später nahm nun Mike Fischer, CEO von Square Enix of America seinen Hut und heuerte beim Versandhändler Amazon an, wo er ab sofort die Position des Vice President of Digital Music and Video in Japan bekleiden wird.

Die freigewordene Stelle wird ab sofort Phil Rogers, CEO von Square Enix Europe, übernehmen, zusammen mit der Aufsicht über Geschäfte in der EU. Ein Sprecher von Square Enix beteuerte, dass die Trennung einvernehmlich erfolgte und dementierte auch gleich die Gerüchte um die Einstellung des Betriebs von Square Enix in Nordamerika oder den USA.


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