Agent 47 in Hitman AbsolutionRund ein halbes Jahr nach dem Amoklauf in Newtown (USA) im Dezember vergangenen Jahres, ist die Debatte um die Ursache für solche Tragödien nach wie vor im vollem Gange. Bei der US-Waffenlobby NRA ist man sich längst einig – gewalttätige Medien sind schuld an dem Schlamassel. Für diese zieht US-Vizepräsident Joe Biden nun eine zusätzliche Steuer in Erwägung.

In den Vereinigten Staaten könnte vielleicht bald eine zusätzliche Steuer für gewalttätige Videospiele fällig werden. Darüber denkt zumindest derzeit US-Vizepräsident Joe Biden nach, der aktuell keine gesetzliche Einschränkung für sein Vorhaben sieht.

Wie aus einem Bericht des Magazins Politico hervorgeht, machte Pastor Franklin Graham – ein US-amerikanischer christlicher Evangelist und ehemaliger spiritueller Berater mehrerer US-Präsidenten – diesen Vorschlag vor Kurzem auf einem Strategie-Meeting. Das Geld, das durch diese Steuer eingenommen wird, soll den betroffenen Familien zugutekommen.

Biden selbst hält es für eine gute Idee, will allerdings nichts überstürzen und zuerst gerne umfassende Studien sehen, die einen negativen Einfluss gewalttätiger Medien auf junge Menschen belegen. Da aktuell noch nicht mal ein Gesetzentwurf existiert, wird die Umsetzung derartiger Steuerforderungen sicher noch eine Weile auf sich warten lassen.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!

Kommentare zu "Spielebranche: US-Vizepräsident Joe Biden denkt über eine Steuer für Gewaltspiele nach"

Ach mal wieder, ist das nicht schon der Xte Versuch? Naja sollen sie mal versuchen die Amis.