Fergal Gara, Vice President und Managing Director bei Sony UK, hat sich im Rahmen eines Interviews zu den schwachen Absatz- und Umsatzprognosen von Nintendo im aktuellen Geschäftsjahr geäußert. Zwar steht Nintendo nach wie vor auf einem soliden, finanziellen Fundament, würde der Videospielriese jedoch untergehen, wäre das laut Gara schlecht für die gesamte Branche.

Im asiatischen Raum ist Nintendo nach wie vor der King und auch wenn es aktuell mit der Wii U im Westen gar nicht gut läuft und die Erwartungen bei den Absatz- und Umsatzzahlen für das aktuelle Fiskaljahr bereits stark nach unten korrigiert wurden, wirklich in Gefahr ist das japanische Traditionsunternehmen noch lange nicht. Doch was würde passieren, wenn Nintendo doch einmal aufhören würde zu existieren?

Den Blick in eine solche Zukunft wagt Sonys UK Vice President Fergal Gara und verrät, dass der Niedergang von Nintendo sich negativ auf die ganze Branche auswirken würde, es sei denn Sony würde es schaffen, jüngeres Publikum so zu bedienen, wie es aktuell nur Nintendo kann.

„Das ist für uns die Herausforderung. Wir müssen vielleicht mehr familienfreundliche und an den Gelegenheitsspielern orientierte Spielerfahrungen auf den Markt bringen. Ich denke, da gibt es ein großes Marktsegment und wir sollten die Herausforderung annehmen, uns darin zu engagieren. Ich sehe da ein großes Potential“, so Gara.


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