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SOE: Präsident John Smedley spricht über das Sandbox-Prinzip und zukünftige Pläne des Unternehmens

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SOE - Logo: BlackWie der SOE-Präsident John Smedley kürzlich in einem neuen Blogeintrag verriet, wird man sich bei Sony zukünftig komplett auf die Sandbox-Elemente bei den eigenen Spielen konzentrieren und die Spieler noch stärker in die Entwicklungsprozesse der Spiele einbinden. Als bestes Beispiel, wie es funktioniert, zog der Macher die Weltraum-Simulation Eve Online heran.

Spielergenerierte Inhalte sind die Zukunft

„EVE Online ist heute ein großartiges Beispiel dafür. Es ist ein brillant umgesetztes System, bei dem die Spieler so ziemlich für das gesamte Spiel verantwortlich sind. Sicherlich gibt es auch jede Menge Inhalte, mit denen sie sich beschäftigen können, aber alles Wichtige im Spiel wird von den Spielern selbst erledigt. Es ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie solch ein System gedeihen kann”, schrieb Smedley in seinem Blog.

Das Problem der heutigen MMOs sei laut Smedley die Finanzierung, da sämtlicher Content mühsam von den Entwicklern erstellt wird und neue Inhalte unmöglich so schnell nachgereicht werden können, wie die Spieler diese konsumieren. Als negatives Beispiel nennt Smedley hier etwa Star Wars: The Old Republic, das laut dem Macher zwar im Kern ein gutes Spiel ist, aber ebenfalls an der Content-Problematik leidet.

Sony setzt in Zukunft komplett auf Sandbox

Aus diesem Grund will man zukünftig komplett auf die Sandbox-Elemente setzen und den Spielern genügend Freiheiten geben, selbst für Content zu sorgen. Hier denkt Smedley etwa an eine Stadt, in der die Diebesgilde komplett von den Spielern geführt wird und die auch über ein politisches System verfügt, das von Personen geleitet wird, welche von der Spielerschaft erwählt wurden.

„Wir nehmen diese Sandbox-Gaming-Idee und rücken sie in den Mittelpunkt von allem, was wir tun. Natürlich werden wir selbst weiterhin fantastische Dinge für die Spieler erstellen, aber wir verfolgen hohe Ziele im Hinblick darauf, die Spieler zu einem Teil dieser Spielsysteme zu machen“, so Smedley.