Jean-Baptiste Bolcato, der sich aktuell beim britischen Entwicklerstudio Rebellion Games als Senior Producer für den dritten Teil der Sniper Elite Reihe verantwortlich zeichnet, kam im Zuge eines Interviews auf die Xbox One-Version des Spiels zu sprechen und verriet, wie die neuen Entwickler Kits die Arbeit des Teams im Vergleich zum Beginn der Entwicklung erleichtern.

Während Sonys neue Next Generation-Konsole PlayStation 4 auf das pfeilschnelle, aber auch teure GDDR5-RAM setzt, hat man sich in Redmond für eine Kombination aus DDR3-RAM und eSRAM (embedded static RAM) für die Xbox One entschieden. Offenbar hat diese Kombination bei den Mannen von Rebellion Games zu Beginn der Entwicklung von Sniper Elite 3 für einige Kopfschmerzen gesorgt.

In einem Gespräch mit dem Online-Portal Gaming Bolt sagte Bolcato, dass die 32 MB eSRAM im Grunde viel zu wenig sind, um Spiele wie Sniper Elite 3 auf der Xbox One in der nativen 1080p-Auflösung und mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde direkt zu realisieren, weshalb das Team ein wenig tricksen musste.

Die Xbox One sei nach Aussage von Bolcato mehr ein Multimediagerät und aus diesem Grund auch etwas komplexer als die PlayStation 4, allerdings wurden bereits neue und schnellere Entwickler Kits veröffentlicht, die den Entwicklern die Arbeit enorm erleichtern, so dass die Macher sicher sind, auch auf der Microsoft-Konsole eine 1080p-Auflösung bieten zu können.

Mit dem immer besseren Verständnis für die Xbox One Hardware wird laut Bolcato auch die Qualität zukünftiger Titel steigen. Derzeit arbeitet Rebellion Games eng mit Microsoft und Sony zusammen, um auf beiden Konsolen ein optimales Spielerlebnis zu gewährleisten.

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