Richard GarriottMit seinem neuen Titel Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues kehrt Altmeister Richard “Lord British” Garriott zu seinen Wurzeln zurück und möchte an seine alte Ultima-Glanzzeiten anknüpfen. Um das Projekt zu finanzieren, wendete sich Garriott an die Fans und bat sie via Crowdfunding-Plattform Kickstarter um Unterstützung. Mit Erfolg, wie sich nun zeigte.

Zurück zu den Wurzeln

Die berühmte Ultima-Saga wird vielen Fans von klassischen Rollenspielen ein Begriff sein. Richard Garriott war nicht nur der Schöpfer der Serie, sondern bekleidete als NPC Lord British das Amt eines fiktiven Herrschers von Britannia, der auf seinem Thron im Schloss sitzend stets die eine oder andere Kleinigkeit, wie Heilung oder Auferstehung, für tapfere Helden parat hielt und schließlich in Ultima Online, durch die Hand eines von einem Spieler gesteuerten Attentäters ums Leben kam.

Nach einem Ausflug ins Science-Fiction-Genre mit dem MMORPG Tabula Rasa und einem weiteren Ausflug ins (echte) Weltall ist der Kultentwickler nun ins Fantasy-Genre zurückgekehrt und werkelt mit Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues an einem geistigen Nachfolger der Ultima-Reihe.

Projekt erfolgreich von Fans finanziert

Die Kickstarter-Kampagne begann mit 1 Million US-Dollar als Ziel und wurde innerhalb von 30 Tagen von über 20.000 Unterstützern mit 1,9 Millionen US-Dollar erfolgreich finanziert. Neben Kickstarter wurde auch eine Spendenmöglichkeit auf der spieleigenen Crowdfunding-Plattform ShroudoftheAvatar.com eingerichtet, wo ebenfalls über 3.000 Unterstützer den Entwicklern finanziell unter die Arme griffen, so dass insgesamt auf beiden Plattformen 2,03 Millionen US-Dollar eingenommen werden konnten.

Garriott wendete sich anschließend in einem persönlichen Statement an die Fans und bedankte sich für die Unterstützung. Der Macher versicherte, dass die Spieler, die ihr Geld und Vertrauen in das Projekt investierten, eng in den Design- und Entwicklungsprozess von Shroud of the Avatar eingebunden werden. Man will auf die Fans hören und die Art von Rollenspiel entwickeln, mit denen Garriotts vor allem in den früheren Tagen seiner Karriere brillierte, heißt es weiter. Die hauseigene Crowdfunding-Plattform will man offen lassen, um noch mehr finanzielle Mittel für weitere Features im Spiel zu sammeln.

Die Kickstarter-Unterstützter sollen außerdem mit exklusiven Vorteilen bedacht werden, die ausschließlich ihnen vorbehalten bleiben, gab Garriott weiter bekannt. Wer die Kampagne jedoch verpasst hat, kann ähnliche Stufen der Unterstützung auf ShroudoftheAvater.com vorfinden. Das Spiel soll nach und nach durch weitere neue Gegenstände erweitert werden, die sowohl von den Kickstarter-Unterstützern als auch von anderen Spielern erworben werden können. Der Großteil dieser Gegenstände wird zudem auf dem Feedback der Fans basieren, so dass auch Dinge implementiert werden, die die Spieler selbst im Spiel haben wollen.

Bereits angekündigte Features

Seit der Enthüllung von Shroud of the Avatar wurden bereits einige Ankündigungen gemacht. So wird beispielsweise der New York Times Bestseller-Autor Tracy Hickman das Team als Lead Story Designer unterstützen.

Sämtliche vorgenommenen Stretch Goals (überhöhte Zielvorgaben) wurde von Portalarium, dem Entwickler-Team hinter Richard Garriott, bekanntgegeben und auch erreicht. Darunter sind eine mehrteilige Vorgeschichte in Romanform aus der Feder von Tracy Hickman, die auf der Geschichte von Shroud of the Avatar basiert, ein System zum Zähmen von Wildtieren, Gildenbanken und -häuser, Stadttheater für Spieler sowie Händler, die im Spiel einzigartige Waren feilbieten.

Erscheinen soll das Rollenspiel voraussichtlich nächstes Jahr. Weitere Informationen zu Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues, sowie die Möglichkeit, die laufende Entwicklung finanziell zu unterstützen, finden sich auf der offiziellen Seite zum Spiel.

Zum Schluss wollen wir dir noch einen kleinen Trailer zum kommenden RPG präsentieren. Viel Spaß!

Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues trailer


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Kommentare zu "Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues: Projekt von Richard Garriott erfolgreich via Crowdfunding finanziert"

Da bin ich ja dann nun mal gespannt, Tabula Rasa war ja meiner Meinungen nach absolut kein schlechtes Spiel und ich fand es schade das Herr Garriot sich dann erstmal aus der Spieleindustrie zurückgezogen hat.
Mal sehen ob er und sein Team immer noch gute Welten erschaffen können oder ob sie ihren Glanz verloren haben.