Am 25. Juli soll das Cyberpunk-Taktik-Rollenspiel Shadowrun: Returns für PC und Mac im Handel erscheinen. Wie Executive Producer Mitch Gitelman im Rahmen eines Interviews verriet, ist man bereits dabei, Pläne für ein neues Kickstarter-Projekt zu schmieden. Und auch auf die Unterschiede zwischen Crowdfunding-Plattformen und Publisher kam der Macher zu sprechen.

Kickstarter gleicht langsam dem iOS-Markt

Wie Gitelman im Gespräch mit GamesIndustry erklärte, wiege man derzeit ab, ob Kickstarter ein angemessener Platz für eine neue Marke sei und ob man dort ein entsprechendes Publikum dafür finde. Mittlerweile sei die Crowdfunding-Plattform so berühmt, dass sie schon einem iOS-Markt gleiche und mehr Zeit und Arbeit koste, wenn man seine Spiele angemessen promoten wolle.

Dennoch zeigte sich der Entwickler von Kickstarter angetan, da es den Spielern die Gelegenheit biete, ihre Lieblingsstudios zu unterstützten und den Indie-Entwicklern die Möglichkeit gewähre, ihre Traumprojekte zu verfolgen. Ansonsten seien die Unterschiede zwischen Crowdfunding-Plattformen und Publisher im Bezug auf den Entwicklungsprozess praktisch identisch, auch wenn Gitelman offenbar nicht viel von der Geheimniskrämerei der großen Publisher zu halten scheint. Bei einem Crowdfunding-Projekt sei hingegen alles offen und jeder könne sehen, woran die Entwickler gerade werkeln.

Fans werden erneut in das Entwicklungsprozess involviert

Die Transparenz und auch das hilfreiche Feedback der Spieler zählt der Entwickler zu den großen Pluspunkten bei der Entwicklung eines Kickstarter-Projekts. Vor allem das Feedback will man sich bei der Entwicklung des neues Projekts erneut zunutze machen, ohne die Fans dazu zu drängen, welches abzugeben. Stattdessen möchte man, wie schon bei Shadowrun: Returns, die Diskussionen beobachten und daraus intelligente Entscheidungen treffen.

Bei internen Schwierigkeiten und Entscheidungen im Bezug auf Kosten oder Personal werden die Spieler jedoch nicht miteinbezogen, da sie diese Dinge nicht wissen können. Hier möchte man sich stattdessen auf die eigene Erfahrung verlassen. Das komplette Interview kannst du auf der Webseite von GamesIndustry lesen.


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