Wie Jakob Porser, seines Zeichens Mitbegründer des Entwicklerstudios Mojang, im Rahmen eines Interviews verlauten ließ, zieht man durchaus die Möglichkeit in Betracht, das kostenpflichtige Sammelkartenspiel Scrolls eines Tages auch auf das Free2Play-Modell umzustellen. Trotz der überschaubaren Spielerzahlen sieht man bisher jedoch keine Notwendigkeit, diesen Schritt zu gehen.

Obwohl das Sammelkartenspiel während der kostenpflichtigen Beta im Juni 2013 mit 100.000 Teilnehmern noch recht gute Zahlen vorweisen konnte, ging es bereits einen Monat später stark bergab, so dass sich im Juli nur noch rund 10.000 Fans im Spiel eingefunden haben.

Für Jakob Porser und sein Team offenbar kein Problem, denn wie der Macher gegenüber Gamesindustry verriet, habe man sowieso nicht mit den Zahlen von Minecraft gerechnet. Man würde jedoch eine Umstellung auf Free2Play in Betracht ziehen, wenn es notwendig sein sollte.

„Wir haben die Tür für ein Free2Play-Modell für Scrolls noch nicht geschlossen, wenn es das ist, was der Titel braucht, um weitere Spieler zu begeistern. So funktionieren die meisten Sammelkartenspiele heutzutage eben und es wurde offenbar mittlerweile zu einem Standard, den wir nur schwierig durchbrechen können”, so der Macher.


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Kommentare zu "Scrolls: Free2Play-Umstellung in der Zukunft durchaus möglich"

Es ist got das sie hier kein zweites Minecraft erwartet haben. Das zeigt mir schon mal das sie nicht auf den Kopf gefallen sind. Und zum F2p, naja Es wird so oder so schwer werden, Blizzard wird nun mal mit Hearthstone omnipräsent sein. Da wird kein Entwickler der was mit Karten machen will zu lachen haben.