Sony Computer Entertainment Worldwide Studios Präsident Shuhei Yoshida hat in einem aktuellen Video-Interview über verschiedene Themen rund um die PlayStation 4 geplaudert. Unter anderem äußerte sich der Macher zu der Zukunft des Virtual Reality Headsets Project Morpheus und dem Gleichgewicht, das Sony zwischen Triple-A-Titel und Indie-Projekten anstrebt.

Den Massenmarkt im Blick

In einem Gespräch mit der italienischen Webseite Multiplayer (via Dual Shockers), erklärte Yoshida, dass man mit Project Morpheus nicht nur auf ein Stammpublikum abzielt, sondern das Gerät einer sehr großen Anzahl von Nutzern zur Verfügung stellen und es auf dem Massenmarkt etablieren möchte. Zu Beginn wird das VR-Headset zwar nur für die PlayStation 4 erhältlich sein, langfristige Pläne sehen allerdings vor, es nicht nur für Spiele, sondern auch für andere Anwendungen attraktiv zu machen.

Sony möchte, dass die Spieleentwickler ihre Titel von Grund auf für das VR-System entwickeln, da traditionelle Mechaniken laut Yoshida mit dem VR-Konzept einfach nicht funktionieren. Angeschlossen werden soll Project Morpheus direkt über “Plug and Play”, ganz ohne Treiber oder andere Hindernisse. Als Hauptunterschied zu Oculus Rift nennt Yoshida hier den Fokus auf die Konsolen, statt den PC und die mobilen Geräte.

Zum Preis sagte der Macher: “Es ist noch nichts entschieden und die Gerüchte darüber sind nur Gerüchte”. Das Endprodukt sei noch nicht definiert und Sony wisse aktuell noch nicht einmal, wie hoch die Entwicklungskosten für das Gerät am Ende sein werden. Es gäbe bei der Hardware noch viele Dinge, die festgelegt und verbessert werden müssen. Erst dann wird Sony in der Lage sein, die Produktionskosten und den Endpreis für die Anwender einzuschätzen.

Neue Triple-A-Spiele im Anmarsch

Des Weiteren ging Yoshida auf die aktuellen Entwicklungen im Bereich Triple-A-Spiele ein und betonte, dass die Tatsache, dass man mit den Indie-Spielen auf der PlayStation 4 glücklich ist, nicht bedeute, dass man sich nicht mehr auf die AAA-Titel konzentrieren wird.

Man habe tolle Teams und zahlreiche Spiele, die noch gar nicht enthüllt wurden, die Spieler sollen sich daher noch etwas in Geduld üben und zukünftige Ankündigungen abwarten. Die unvermeidliche Frage zu The Last Guardian hat Yoshida mit einem „No Comment” quittiert. Das komplette Video kannst du dir an dieser Stelle bei uns anschauen. Viel Spaß!

Shuhei Yoshida – Intervista alla GDC 2014


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Verwandte Preisvergleiche

Kommentare zu "SCE: Project Morpheus und die Zukunft der AAA-Spiele – Video-Interview mit Shuhei Yoshida veröffentlicht"

Ich kann auf sogenannte AAA Spiele verzichten, wenn sie nicht etwas interessantes mehr bieten oder eben halt eine gewisse Herausforderung bieten.

Und bis jetzt muss ich leider sagen bietet da die PS4 nicht viel obwohl second son nicht schlecht ist.