Obwohl grafisch dank CryEngine 3 über jeden Zweifel erhaben, wurde das Xbox One-exklusive Sandalen-Epos Ryse: Son of Rome aus dem Hause des deutschen Entwicklerstudios Crytek von der Fachpresse ziemlich zerrissen. In einem Interview hat der Microsoft Studio Manager Mike Ybarra sein Bedauern über die durchschnittlichen Wertungen geäußert.

Wie der Macher im Gespräch mit der Webseite My Xbox Live anmerkte, habe es seitens der Community durchaus auch positive Reaktionen auf den Titel gegeben. Gleichzeitig bedauerte Ybarra, dass das Spiel trotz hoher Produktionskosten bei Seiten wie Metacritic lediglich auf durchschnittliche 60 Punkte kam.

„Metacritic ist ein kompliziertes Thema in unserer Branche”, erklärte er. “Zu Beginn war es hart, die Zahlen zu sehen, da es weniger war, als wir wollten. Das ist immer für jedes Team, das jede Menge Zeit und Mühe in ein Spiel investierte, hart zu sehen. Andererseits haben wir auch viele Spieler gesehen, die das Spiel lieben. Wenn man sich auf Amazon umschaut, da wurden wir von den Verbrauchern mit 4 bis 5 Sternen bewertet.

Laut Ybarra ist man sich bei Microsoft Studios durchaus bewusst, dass in dem Titel noch einiges an Verbesserungspotential schlummert. Auch die Kritiken könne man durchaus nachvollziehen. Dennoch sei man auf Ryse: Son of Rome sehr stolz und glaube, das der Titel für die eigene Spielerschaft eine spaßige Spielerfahrung darstellt.

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Kommentare zu "Ryse: Son of Rome – Microsofts Mike Ybarra äußert sich zu den negativen Pressekritiken"

Also so langsam müsste man in dieser Branche mitbekommen haben das Hoheproduktionskosten = Erfolg nicht garantiert ist. Aber wer das immer noch nicht begriffen hat, naja.

Ich habe Ryse selber mal kurz spielen können beim Kumpel und es sah echt nett aus und spielte sich auch echt flott. Aber ich kann mir schon vorstellen was man nach 30 Minuten Spielzeit von dem Spiel denkt