Rund 10,6 Millionen Deutsche spielen MMOs

Der „MMO Games Market Report 2010“ des niederländischen Marktforschungsunternehmens Newzoo, das sich auf die Spieleindustrie konzentriert, bringt interessante Zahlen ans Licht.

Laut der Untersuchung spielen insgesamt knapp 10,6 Millionen Deutsche Massively Multiplayer Online Games, abgekürzt mit MMO oder MMOG. Für den Spielspaß werden sie dafür im Jahr 2010 insgesamt 435 Millionen Euro ausgeben.

Im Bezug auf die Zielgruppe von MMOs fand Newzoo heraus, dass 2/3 der Spieler Männer und 58% über 25 Jahre sind.

Browsergame vs. Client-Game

Newzoo kommt zu dem Ergebnis, dass von den 10,6% Millionen Spielern 17% nur Browsergames spielen. Bekannte Vertreter dieses Spielgenres sind z.B. Farmerama, Grepolis und Shakes & Fidget.

10% der deutschen MMO-Spieler bevorzugen Client-Games und spielen ausschließlich diese. Bekannte Client-Games sind z.B. Runes of Magic, Flyff und Dragonica.

Die Mehrheit, nämlich 73%, ist nicht auf ein Genre festgelegt und spielt sowohl Browser- als auch Client-Games.

Ergebnisse der Untersuchung von Newzoo

Kostenlos oder bezahlen?

In der Welt der MMOs gibt es sowohl Free2Play- also auch Pay2Play-Spiele. Free2Play-Spiele sind grundsätzlich kostenlos spielbar, gegen Echtgeld können jedoch bestimmte Items o.ä. erworben werden. Dies ist bei den meisten Browsergames, wie z.B. ZooMumba, Die Stämme oder Kapi Hospital, der Fall.

Pay2Play-Games verlangen eine einmalige oder monatliche Gebühr, die bezahlt werden muss, damit gespielt werden kann. Der wohl bekannteste Vertreter ist hier World of Warcraft.

Ganze 91% der befragten MMO-Gamer konzentrieren sich auf Free2Play-Spiele, lediglich 9% bevorzugen Pay2Play-Games. Jedoch gibt es auch hier wieder eine Schnittmenge, denn 12% der Befragten nutzen beide Spielmöglichkeiten.

Und wo wir gerade beim Geld ausgeben sind: Laut der Umfrage sind Männer eher bereit, Echtgeld in das Spiel zu investieren. Immerhin 80% der männlichen Spieler geben Geld für MMOs aus. Diese Erkenntnis deckt sich übrigens auch mit einer Studie der Lightspeed Research.


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Veröffentlicht in: News