Rift Item-ShopAm 12. Juni 2013 wird Trion Worlds ein Free2Play-Modell für sein Online-Rollenspiel RIFT einführen. Mit der Umstellung wird auch ein Item-Shop ins Spiel integriert. Dieser sorgte vor Kurzem allerdings für reichlich Unmut unter den Fans. Genau genommen ging es um die Möglichkeit, durch den Kauf eines Boosts Vorteile bei Spielwährung und Raid-Marken zu erhalten.

Entwickler reagieren auf Spieler-Feedback

Da sich der Effekt des für Echtgeld erworbenen Boosts auch auf die Raid-Marken ausdehnte, könnten sich gut betuchte Spieler auf diese Weise Vorteile beim Fortschritt in den Dungeons erkaufen. Dadurch wären andere Spieler gezwungen, ebenfalls Geld zu investieren, um auf dem aktuellsten Raid-Stand zu bleiben, was viele Spieler für inakzeptabel hielten und das den Entwicklern auch klar mitteilten.

Trion Worlds Games Lead Designer Bill Fisher reagierte umgehend auf die Kritik und hat die Menge an Spielwährung, die man durch den Boost temporär erhält, auf 80 Prozent reduziert. Zudem hat dieser Boost keinen Einfluss auf die Raid-Marken mehr. Der Entwickler entschuldigte sich bei den Spielern und räumte ein, dass man bei den ursprünglichen Einstellungen viel zu hoch gegriffen habe.

Item-Shop ist eine Notwendigkeit

Wie Fisher versicherte, will man mit dem Item-Shop keineswegs irgend eine bestimmte Spielergruppe benachteiligen. Er stellte jedoch auch gleichzeitig die Notwendigkeit eines Item-Shops klar´: “Ja, es muss Geld verdient werden und ich denke, jeder da draußen versteht das auch.”

Den gesamten Beitrag des Lead Designers kannst du im offiziellen Forum von RIFT nachlesen. Wer Telara bereits längere Zeit nicht besucht hat und über einen Wiedereinstieg ins Spiel nach der Umstellung auf das Free2Play-Modell nachdenkt, sollte einen Blick auf unseren Artikel über die Belohnungen und das überarbeitete Treuesystem für Veteranen werfen.


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Kommentare zu "RIFT: Trion Worlds nimmt aufgrund negativer Spieler-Reaktionen Anpassungen am Item-Shop vor"

Wieder einer der es nicht kapiert. Natürlich muss Geld verdient werden und natürlich ist ein Itemshop unabdingbar! Aber ich bekomme auch bei diesen Shop das Gefühl das man mir das Geld aus den Taschen ziehen will, was ja auch stimmt. Aber wenn ich das mitbekomme mache ich da meist schwieriger mit.

Ein schönes Beispiel, zu Abo-Zeiten konnte man das Aussehen seiner Rüstung jeder Zeit ändern, kein Ding. Jetzt soll man dafür bezahlen. Da werden Features vergoldet die vorher so im Spiel waren. Man schauen sich mal PoE an, die machen es richtig. Aber Trion hat sich hier für den einfachen Weg entschieden. Anstelle neue Ideen/Items für den Shop zu entwerfen und das eigentliche Spiel unberührt zu lassen. Nimmt man nun das Spiel Zerreist es in viele kleine Einzelteile und stellt diese im Shop. Ich wollte eigentlich gerne nochmal ein Blick auf Rift werfen wenn es F2P wird. Mir ist ehrlich gesagt die Lust vergangen, leider auch meinen Freunden.

Ich sehe das jetzt einfach mal ziemlich pessimistisch und behaupte, so verliert Trion seine letzten Abo-Spieler und bekommt kaum neue über den Shop dazu.