RIFT: Maelforge mit BegleitungIn RIFT 1.8 wird dich u.a. der neue 20-Mann-Schlachtzug Höllendämmerung erwarten, in dem du am Ende dem Drachen Maelforge gegenüberstehst. Und genau zu diesem veröffentlichte Trion nun sowohl ein neues Stück Hintergrundgeschichte als auch neue Screenshots.

Im neuen Teil der Hintergrundgeschichte wird die Vergangenheit Maelforge beleuchtet. Zudem geht aus ihr hervor, warum er die Telaraner unbändig hasst. In all seiner Pracht ansehen kannst du den Drachengott in den vier neuen Screenshots, die Trion zusammen mit der Hintergrundgeschichte veröffentlichte. Die Bilder und den Lore-Text findest du am Ende dieses Artikels.

Neben dem neuen 20-Mann-Schlachtzug Höllendämmerung wird RIFT 1.8 einige weitere Neuheiten beinhalten. So werden u.a. Bestenlisten sowie ein Gilden-Rekrutierungssystem eingeführt und auch beim Crafting wird es einige Änderungen geben, die Adam Gershowitz vor Kurzem in einem Beitrag im Forum näher erläuterte. Freuen kannst du dich in RIFT 1.8 über neue Handwerksfertigkeiten, darunter u.a. Fischen. Fischen und die neuen Siegel sind übrigens seit wenigen Tagen auf dem Test-Server verfügbar!

Maelforge – Hintergrundgeschichte

Erde umfängt mich, zerkratzt meine Schuppen. Zerklüftete Steinzähne lähmen meine Flügel – Flügel, die einst die Ewigkeit mit züngelnden Flammen überzogen. Lebendig begraben haben sie mich, vor meinen Augen sehe ich nichts als stumpfen, grauen Stein. Ihre plumpe Magie entzieht mir mein Feuer, zieht es hinauf auf den Gipfel, von wo aus es hinabsickert; vom Gipfel des Berges, dessen Gewicht mich seit Tausenden von Jahren erdrückt.

Diese Telaraner – Untätigkeit und Stille haben sie mir aufgebürdet. Wie sehr ich sie hasse!

In längst vergangenen Äonen flog ich mit loderndem Schweif von Stern zu Stern, meinen Schwestern und Brüdern weit voraus, versengtes, von Angstschreien erfülltes Nichts hinter mir lassend. Ich entriss lebenden Welten ihr Innerstes und verschlang es, schlagenden Herzen gleich.

Und als mir noch der Saft meiner Opfer vom Kinn tropfte, kamen schon Kriegsgötter heran und forderten mich zum Kampf heraus ob der Asche ihrer sterbenden Schöpfungen. Wir prallten aufeinander in den Lüften, im Raum zwischen den Ebenen. Mit großer Wollust erschlug ich sie, und mein Triumphgeheul sprengte ihre vergänglichen Überreste in alle Winde.

Einige kämpften so erbittert, dass ich ihnen befahl „ERHEBT EUCH UND KÄMPFT ERNEUT“, doch Regulos, der älteste meiner Brüder, machte den Tod unumgänglich und ergriff sie für sich selbst, für immer und ewig.

Schließlich kamen wir in diese Welt. Ich hatte von Telaras mächtigem Gott des Krieges gehört und mein innigster Wunsch war es, seinen Tod in einen schwelenden Himmel zu malen. Doch Thedeor beachtete den Rat seiner feigen Götter, uns gegen wertlose Sterbliche kämpfen zu lassen, und verbarg sich auf diese Weise vor mir.

Welche Enttäuschung! Ein kleines Feurschnauben und ganze Armeen schrumpften wie Ameisen! Sie waren außerstande, mich erneut herauszufordern, bevor Regulos sie alle für sich einforderte.

Doch dann säuselte Crucia uns ins Ohr „Warum wenden wir uns nicht gegen Regulos?“ – Ahh, das würde eine Schlacht bedeuten! Als wir jedoch über seine aufgedunsene Gestalt herfielen, hielt sich die hinterhältige Crucia im Hintergrund, als ob sie uns wie ein schnöseliger General kommandieren könne. Ich reinigte sie mit meiner Flamme und wandte mich dann gegen die anderen, gemeinsam stürzten wir im Kampf durch die Ebenen.

Gemetzel, Todeskampf, leuchtend rote Zerstörung – welche Pracht! Ich blühte auf inmitten all dieser Trümmer ehemaliger Königreiche.

Doch dann brachte mich auf unerklärliche Weise eine Handvoll armseliger Sterblicher zu Fall. Sie entzogen mir mein Feuer und stießen mich in die Erde. Hielten mich so still, dass selbst aller Zorn und Groll nutzlos erschien. Jahrhundertelang war ich zu beschämendem, trägen Schlummer verdammt.

Doch nun bricht ihr Himmel auf. Meine Kinder strömen Verderben verbreitend aus den Rissen. Wenn ich ihre brennenden Schritte auf meinem Berg fühle, wird mein alter Zorn von Neuem erweckt. Der Zorn entfacht das Feuer. Das Gestein um mich herum beginnt zu erweichen. Feuer lässt die Erde schmelzen.

Ich bin auf dem Weg, Telaraner! Ich werde gegen euch und eure Götter und all meine Brüder und Schwestern kämpfen. Und wenn nur noch ich allein den Blutsturm verkörpere, werdet ihr brennen, emporsteigen und von Neuem brennen. Es wird mir eine wahre Wollust sein!

Herrlich!


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