Dass man das Virtual Reality Headset Project Morpheus mit Blick auf den Massenmarkt entwickelt, hat Sony Computer Entertainment Worldwide Studios Präsident Shuhei Yoshida bereits vor Kurzem verraten. In einem aktuellen Interview hat Dave Ranyard, Creative Services Manager für Sony Computer Entertainment London, das Thema nun ebenfalls aufgegriffen.

Wie Ranyard gegenüber dem Online-Portal MCV erklärte, hat man sich mit Project Morpheus das Ziel gesetzt, das “Virtual Reality”-Erlebnis mehr zu einer sozialen Erfahrung zu machen. Und zwar auch für Leute, die sich im selben Raum aufhalten, aber nicht das VR-Headset besitzen.

“Eines der Dinge, an denen wir ziemlich hart gearbeitet haben, nennt sich ‘Social Screen’. Und das ist etwas, womit man auf dem TV-Gerät eine Darstellung dessen sehen kann, was die Person in Morpheus gerade sieht. Und wir können ein Tablet oder ein Smartphone damit verbinden, so dass wir ein Spiel mit einer Begleiter App haben.

“In unserer Demo The Deep Kann eine zweite Person mit der Begleiter App weitere Seebewohner, wie etwa eine Riesenschildkröte, hinzufügen, welche der Hai attackieren kann, bevor er dich kriegt. Wenn man diese Dinge zusammenfügt, dann kann man eine Person in Morpheus und eine Gruppe von Menschen im Wohnzimmer haben, die dieser Person entweder helfen oder ihr das Leben schwer machen“, so Ranyard.

Seiner Aussage zufolge entsprechen moderne VR-Headsets nicht mehr der Zukunftsvision aus den 70er Jahren, welche noch eine Einzelspieler-Erfahrung vorsah. Den heute könnte es durchaus eine soziale Erfahrung sein.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!