Obsidian Entertainments Creative Director Chris Avellone schnitt im Rahmen der Rezzed 2013 am vergangenen Samstag das Thema Crowdfunding an und verriet, dass Publisher nach dem Erfolg auf Kickstarter plötzlich ein Interesse an derartigen Projekten entwickelt haben und ihn fragten, ob sie in Zukunft nicht ebenfalls bei solch einem Projekt dabei sein könnten.

Vor dem Kickstarter-Boom rümpfte jeder große Publisher angesichts der Idee, ein Oldschool-Rollenspiel exklusiv für den PC zu entwickeln, die Nase, weshalb sich Obsidian Entertainment beim hauseigenen Titel Project Eternity gar nicht erst an einen Publisher wendete, sondern beschloss, das Geld für die Entwicklung lieber mit der Unterstützung der Spielerschaft zu beschaffen.

„Diese Kickstarter-Kampagnen für Rollenspiele waren wirklich erfolgreich, sie haben mehr Unterstützung und mehr Mittel erhalten als viele gedacht hätten und wir haben gemerkt, dass die Publisher darauf aufmerksam wurde. Sie sind sich dem Erfolg, den diese Projekte hatten, sehr wohl bewusst,” erklärte Avellone.

Einige der Publisher hätten laut Avellone die Zugkraft dieser Projekte erkannt und würden die Idee von Oldschool-Rollenspielen weiter erkunden wollen, da diese ein wesentlich geringeres Risiko darstellen als die großen Triple-A-Projekte. Er selbst sei von diesem Umschwung überrascht, allerdings auch für den Wandel dankbar, da auf diese Weise zukünftig vielleicht mehr Entwickler kleinerer Projekte die Unterstützung seitens der Publisher erfahren.


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