Microsofts Entscheidung, dem Xbox One-Paket eine digitale Version der Fußballsimulation FIFA 14 beizulegen, scheint auch Sonys Jim Ryan nicht entgangen zu sein. In einem aktuelle Interview hat sich der Chief Executive Officer von Sony Online Entertainment Europe zu dem Thema geäußert und konnte sich dabei einen kleinen Seitenhieb in Richtung Microsoft nicht verkneifen.

Wie Ryan in einem Gespräch mit der britischen Nachrichtenzeitschrift Metro erklärte, sei Microsofts Aktion ein Beweis dafür, dass es mit den Vorbesteller-Zahlen nicht ganz so hinhaut, wie man es gerne hätte. Gleichzeitig stellte er klar, dass man bei Sony nicht plant, ein ähnliches Bundle anzubieten.

“Warum sollten wir das machen? Unser Problem wird eher die Abstimmung von Angebot und Nachfrage sein. Es ist durchaus rational, wenn ein Konsolenhersteller oder tatsächlich auch ein Publisher, eine Pre-Order-Kampagne mit Werbe-Absicht startet, um das Ganze etwas anzukurbeln, wenn er denkt, dass die Vorverkaufszahlen nicht da sind, wo sie sein müssen. Das ist für jeden Geschäftsmann ein nachvollziehbarer Schritt”, stichelte der Macher.

“Wir aber sind mit unseren Vorverkaufszahlen vollkommen zufrieden”, so Ryan weiter. “Unser Problem ist… wir mussten aktuell unsere Tag 1-Vorbestellungen abstellen, jetzt sind wir bei Tag zwei. Also, warum sollten wir losziehen und dem Paket etwas hinzufügen? Am ersten Tag der Veröffentlichung einer neuen Plattform etwas kostenlos zu verteilen ist aus meiner Sicht ziemlich merkwürdig.“


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Kommentare zu "PlayStation 4: FIFA 14-Bundle ist der Beweis für Microsofts schlechte Vorbestellerzahlen – Sonys Jim Ryan stichelt gegen die Konkurrenz"

Ja kann man so sehen und auch nicht. MS hat nunmal eine enge Partnerschaft mit EA vielleicht stand das mit im Vertrag, man weiß es also nicht. Ich glaube dem Sony man zwar irgendwo weil ich ein ähnliches Gefühl habe, bewiesen ist aber nichts. 😉