Die Markteinführung der PlayStation 3 bezeichnet Sony mittlerweile selbst als Desaster. Das magere Aufgebot an Spielen zum Launch der Konsole, teure Technik sowie Sonys eigene Unfähigkeit, den Entwicklern die Eigenheiten des Gerätes näher zu bringen, haben dafür gesorgt, dass der Hersteller hohe finanzielle Verluste erleiden musste. Das soll mit der PlayStation 4 nicht mehr passieren.

Wie Sonys Präsident und Chief Executive Officer Andrew House im Gespräch mit dem Nachrichten- und Medienunternehmen Bloomberg verriet, waren die Investitionen in das neue Konsolensystem weitaus geringer als noch beim teuren Vorgänger. Der Grund dafür ist vor allem die PC-ähnliche System-Architektur der Konsole. Die Verluste sollen sich daher laut House dieses Mal in Grenzen halten.

„Wir werden nicht annähernd so hohe Verluste generieren wie es noch bei der PlayStation 3 der Fall war“, so House. Nichtsdestotrotz rechnet man aufgrund aktueller Schwankungen der Wechselkurse mit roten Zahlen im laufenden Geschäftsjahr. Zwar erwartet Sony, mit den Verkäufen der PlayStation 4 die Verluste einigermaßen auszugleichen, den sogenannten Break Even-Point (Gewinnschwelle) wird man laut House allerdings vorerst nicht erreichen.

In Europa soll das Next-Generation-Gerät dieses Jahr pünktlich zu Weihnachten zum Preis von 399 Euro im Handel erscheinen.

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