Wie wir bereits berichtet haben, wurden in Yantai – einer der Fabriken des Herstellers Foxconn in der chinesischen Stadt Xi’an – zahlreiche Studenten des Xi’an Institute of Technology beschäftigt, die auch an der Produktion der PlayStation 4 beteiligt waren. Aktuellen Gerüchten zufolge wurde die Produktion der Konsole von einigen Mitarbeitern bewusst sabotiert.

Die Sabotage war angeblich als Protestaktion gegen Foxconn geplant, denn der taiwanesische Technologiekonzern ist für seine fragwürdigen Arbeitsbedingungen bekannt und musste sich in der Vergangenheit schon des Öfteren mit einer negativen Publicity auseinandersetzen.

Im Jahre 2010 sollen sich mindestens 13 Mitarbeiter des Konzerns das Leben genommen haben. Auch geriet das Unternehmen in der Vergangenheit wegen Kinderarbeit in die Kritik, da man 14-Jährige während der Sommerferien in den Fabriken beschäftigte. Ähnliche Kritik hagelte es wegen den angestellten IT-Studenten, denen man im Falle einer Arbeitsverweigerung wichtige Kurse nicht anrechnen wollte, womit sie ihr Studium nicht mehr hätten abschließen können.

Ob diese Gerüchte und die aktuellen Probleme einiger Exemplare im direkten Zusammenhang stehen, ist bisher unklar. Bei der Quelle handelt es sich angeblich um einen internen Foxconn-Mitarbeiter, der in seinem Statement über die Zustände bei dem Hersteller geklagt hat, “weil Foxconn seine Angestellte nicht wie menschliche Wesen behandelt”.

Bei den betroffenen Konsolen wird unter anderem von technischen Problemen berichtet, die durch eine schlecht verschraubte Festplatte auftreten sollen. Foxconn hat sich zu dem Thema bisher noch nicht geäußert.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche

Kommentare zu "PlayStation 4: Produktion der Konsole wurde angeblich von Foxconn-Mitarbeiter sabotiert"

Das wäre natürlich nicht gut wenn das stimmen sollte.