Wenn die Xbox One am 22. November 2013 das Licht der Welt erblickt, ist sein härtester Konkurrent, die PlayStation 4, bereits seit einer Woche auf dem Markt. Wie Sonys Vice President of Marketing Jon Koller allerdings anmerkt, habe man durch den frühen Release auf lange Sicht keinen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Mitbewerber aus Redmond.

In Nordamerika ist die PlayStation 4 bereits seit Freitag vergangener Woche erhältlich. Am kommenden Freitag wird auch die Microsoft-Konsole weltweit in 13 Ländern im Handel aufschlagen. In einem Gespräch mit der Webseite Gamesbeat merkte Sonys Jon Koller jedoch an, dass die frühe Veröffentlichung der PS4 kaum Einfluss auf den Erfolg der Konsole haben wird. Vielmehr werden die zukünftigen Titel und der Spieler-Support entscheidend sein.

„Ich denke nicht, dass diese eine Woche viel zählt. Auf lange Sicht geht es um das Angebot. Ich weiß nicht, ob es im Bereich des Gamings jemals einen Punkt gab, an dem es einen noch größeren Unterschied zwischen den beiden Hauptwettbewerbern gab. Sie waren sehr offen mit ihrer Strategie und wir waren sehr offen gegenüber der Möglichkeit ,die wir darin sahen, für die Spieler und die Spiele einzustehen“, sagte Koller.

“Das reicht von der Geburt einer Plattform, die von Mark Cerny, selbst ein Spieler, kreiert wurde, bis hin zum Kontakt zu den Spieleentwicklern, um herauszufinden, was die bestmögliche Konsole, die jemals erschaffen wurde, ausmacht. Die beste Grafik und das beste Gesamterlebnis. Das ist für uns am wichtigsten”, so der Macher.

Hierzulande müssen sich die PlayStation 4-Fans noch ein wenig gedulden. In Europa wird die Konsole erst am 29. November 2013 zum Preis von 399 Euro im Handel erscheinen.


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Kommentare zu "PlayStation 4: Keine großen Vorteile durch einen frühen Release"

Naja soweit unterscheiden sich die Release Daten jetzt ja nun auch nicht. Wenn ich mich da an PS3 und 360 erinnere war da schon ein gewaltiger Unterschied was den Zeitraum betrifft.