Schon kurz nach der Veröffentlichung der beiden Next Generation-Konsolen im November vergangenen Jahres ging die PlayStation 4 in puncto Verkaufszahlen in Führung. Trotz der Änderungen, die Microsoft nach der Kritik der Spieler an der Xbox One vornahm, hat sich daran offenbar bis heute nichts geändert. Auch hierzulande liegt die Konsole aktuell klar in Führung.

Wie die Webseite des Wirtschaftsmagazins Boerse Online berufend auf die aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens Media Control GfK berichtet, wurden von der PlayStation 4 bis heute rund 540.000 Einheiten in Deutschland verkauft. Von der Xbox One gingen hingegen bei uns bisher nur rund 170.000 Geräte über die Ladentheken.

Auch bei den weltweiten Verkaufszahlen hat sich bisher nichts geändert. So gab der japanische Hersteller Sony Ende Juni 2014 an, rund 8,5 Millionen Einheiten seiner Konsole verkauft zu haben, während von der Xbox One knapp 4,9 Millionen abgesetzt werden konnten.

Die Xbox One hatte nach den Ankündigungen einiger dubioser Features, wie etwa der permanenten Online-Verbindung, DRM und des geplanten Standby-Modus für die fest integrierte Sprach- und Bewegungssteuerung Kinect, schon vor dem Start eine Menge Vertrauen bei den Spielern verspielt. Auch wenn Microsoft die besagten Pläne noch vor dem Release verwarf, war der Schaden bereits angerichtet.

Auch der rund 100 Euro teurere Preis der Konsole trug nicht gerade zur Kauflust der Spieler bei. Im Juni dieses Jahres brachte der Konzern eine kinectlose Version seiner Konsole auf den Markt, die nun für rund 399 Euro zu haben ist. Man darf gespannt sein, ob es Microsoft in den kommenden Monaten gelingen wird, den Vorsprung der Japaner einzuholen.


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