Shuhei Yoshida, Leiter der Worldwide Studios bei Sony, hat sich in einem Interview zu einer möglichen Preisentwicklung der PlayStation 4 geäußert und verraten, dass bei dem neuen Gerät die Preissenkung nicht so schnell eintreten wird, wie es noch bei der PlayStation 3 der Fall war. Grund dafür sei unter anderem der bereits günstige Startpreis der Next Generation-Konsole.

Am 29. November 2013 wird die PlayStation 4 hierzulande zum Preis von 399 Euro erscheinen. Ein Preis, den Sony dank kostengünstiger Herstellung anbieten kann und der laut Yoshida wenig Raum für eine Preissenkung in der nahen Zukunft lässt.

Der erste Preisverfall der PlayStation 3 fand bereits neun Monate nach dem Start der damals 599 Euro teuren Konsole statt. Dies konnte durch das Entfernen der Abwärtskompatibilität und des Flash-Kartenlesers erreicht werden. Da die PlayStation 4 keine besonders ausgefallene Hardware, wie den Cell-Prozessor, besitzt und die Blue-ray-Laufwerke mittlerweile nicht mehr so teuer sind, gibt es wenig Spielraum für eine Preissenkung.

„Unsere Hardware-Teams haben mehr standardisierte Komponenten gewählt, um die PlayStation 4 zu erschaffen und das wirkt sich auch auf unseren Einführungspreis von 399 Euro im Vergleich zu ​​599 Euro Beitrag für die PS3 aus,“ sagte Yoshida im Gespräch mit Gamesindustry.

Laut Yoshida fällt die neueste Hardware zudem vergleichsweise schneller im Preis, als die bereits etablierten Komponenten, weshalb der Preis für die PlayStation 4 länger stabil bleiben wird. „Da wir bereits vermehrt standardisierte Komponenten verwenden, dürfte eine Preissenkung etwas langsamer vonstatten gehen, als wenn wir mit dem topaktuellen Zeug gestartet wären“, so der Macher.

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