Wie Simon Little, seines Zeichens Managing Director von PEGI (Pan European Game Information), auf der London Games Conference verriet, ist für Anfang des kommenden Jahres ein neues internationales Altersfreigabe-Bündnis geplant. Das Ziel dieses Bündnisses sei es, den Videospielentwicklern eine schnelle Altersfreigabe für ihre Titel zu ermöglichen.

Durch das neue Bewertungssystem werden die Entwickler und Publisher in der Lage sein, durch das Ausfüllen eines Online-Formulars mit vorgefertigten Kriterien eine schnelle Altersfreigabe für ihre Produkte zu erwirken. Dieses Konzept soll den Prozess der Alterseinstufung und der internationalen Freigabe für Spiele in Zukunft erheblich vereinfachen. „Es ist ein Gewinn für alle, die sich an der Erschaffung eines Spiels beteiligen“, so Little.

Die schnelle Klassifizierung soll vor allem Vorteile beim digitalen Vertrieb bieten. Für Firmen, die das System nutzen, würden zudem keinerlei Kosten entstehen, da alle Gebühren vom Plattform-Inhaber abgedeckt werden.

Große Hersteller wie Microsoft, Sony und Nintendo haben bereits ihr Interesse an dem Konzept bekundet. Das neue Bewertungssystem soll bereits Anfang 2014 starten. Zu den teilnehmenden Ländern gehören unter anderem Großbritannien, USA, Südamerika, Australien, Neuseeland und Brasilien. PEGI steht zudem in den Verhandlungen mit Japan und Südkorea, um das neue Bewertungssystem im asiatischen Raum zu etablieren.


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Kommentare zu "PEGI: Neues internationales Altersfreigabe-Bündnis für Anfang 2014 geplant"

Naja hilft uns in Deutschland nichts, da wir mit der USK mal wieder eine extra Wurst fahren. Bin mal gespannt wann das Ding von der EU Kassiert wird.^^