Ouya-CEO Julie Uhrman hat sich im Rahmen eines Interviews zur Zukunft der kleinen Android-Konsole geäußert. Laut Uhrman sei es unvermeidlich, dass führende Publisher wie Electronic Arts oder Activision auf lange Sicht auf das 119 Euro günstige Gerät aufmerksam werden. Allerdings sollte man keine Blockbuster wie GTA 5 oder Call of Duty: Ghosts für die Ouya erwarten.

Während die kleine Konsole verkaufstechnisch nach wie vor keine Bäume ausreißt und die Kundschaft sich über die fehlende Unterstützung der großen Entwicklerstudios und Publishers beschwert, ist sich Ouya-Chefin Julie Uhrman sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Konsole in den Fokus der führenden Publisher gerät.

„Die Publisher sind immer spät dran, wenn es um neue Geschäftsmodelle geht“, erklärte Uhrman in einem Gespräch mit dem Online-Magazin Gamesbeat. “Doch ist es wahrscheinlich, dass Activision oder Electronic Arts zu Ouya finden? Absolut.”

Große Titel wie Grand Theft Auto 5 oder Call of Duty: Ghosts werden Laut Uhrman jedoch nicht ihren Weg auf das Android-Gerät finden, da man die dafür passenden Plattformen bereits versorgt. Viel mehr wird es wohl auf für die Ouya angepasste Spiele hinauslaufen.

“Der Grund, weshalb wir kein Call of Duty, Madden oder FIFA auf Ouya haben, ist weil es heute bereits einen perfekten Platz gibt, wo man diese Titel spielen kann”, sagte Uhrman mit einem Wink in Richtung Sony, Microsoft und Nintendo. “Wenn diese Publisher zu uns kommen, dann werden sie die perfekten Titel für unsere Plattform im Gepäck haben… Es wird nicht dasselbe sein.“


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