Obwohl die kleine Android-Konsole Ouya auf dem europäischen Markt noch gar nicht erhältlich ist, soll bereits im kommenden Jahr eine überarbeitete Version des Gerätes das Licht der Welt erblicken. Diese wird auf den Namen Ouya 2.0 hören und unter anderem Verbesserungen am Controller, basierend auf dem bisherigen Feedback der Käufer, enthalten.

Trotz Kickstarter-Erfolg kein Verkaufshit

Als Kickstarter-Projekt war Ouya ein durchschlagender Erfolg. Statt den ursprünglich geforderten 950.000 US-Dollar konnten die Macher im August vergangenen Jahres rund 8,5 Millionen US-Dollar an Unterstützungsgeldern verzeichnen.

Doch der Erfolg hielt nicht an. Trotz dem relativ niedrigen Preis von 99 US-Dollar verkaufte sich das Gerät bisher nur schleppend, was an der teilweise schwachen Qualität der angebotenen Titel, aber auch an den technischen Makeln der Konsole lag. Letztere will man nun mit Ouya 2.0 ausmerzen, wie Ouya-Gründerin und Präsidentin Julie Uhrman in einem Gespräch mit dem Online-Magazin Polygon versicherte.

Verbesserungen an dem Controller und der Software

Auch der von den Spielern oft kritisierte Controller soll überarbeitet werden. Das betrifft vor allem die Tasten und Analogsticks, aber auch die Haptik des Peripheriegerätes. So soll das Gamepad etwas größer und ergonomischer gestaltet werden. Zudem soll eine bessere Software zum Einsatz kommen, an der permanent weiter gearbeitet wird.

“Die Software wird ständig überholt, denn wir wollen es konstant weiter verbessern. Wir wollen nicht sechs Monate lang warten und dann auf einen Schlag sämtliche neue Features und Funktionen veröffentlichen. Hinsichtlich der Hardware liebäugeln wir mit verschiedenen Chips. Wir prüfen, welche Performance wir haben wollen”, so Uhrman.

Wann die Ouya 2.0 konkret veröffentlicht wird, ist bisher nicht bekannt. Auch ist nicht klar, ob beide Versionen parallel angeboten werden, oder die Produktion für die alte Konsole mit dem Release der Ouya 2.0 eingestellt wird. Wir halten dich natürlich auf dem Laufenden.


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