Während die meisten Next-Gen-Titel auf der PlayStation 4 mit einer nativen Auflösung von 1080p glänzen, müssen bei einer Umsetzung für die Xbox One oft Abstriche gemacht werden. Nicht so bei dem Survival-Horror-Titel Outlast, der letzte Woche auch für Microsofts Next Generation Konsole erschien. Doch wie schafften es die Macher, die berüchtigte eSRAM-Hürde zu überwinden?

Zwar kann es im Spiel hier und da noch zu gelegentlichen Frameeinbrüchen kommen, aber ansonsten dürfen sich die Outlast-Spieler auch auf der Xbox One eines flüssigen Spielerlebnisses, mit 60 Frames pro Sekunde, erfreuen – und das, ohne dabei Abstriche bei der Auflösung zu machen.

Der Grund, weshalb die meisten Titel diese Auflösung nicht bieten können, liegt an dem in der neuen Microsoft-Konsole verbaute eSRAM (Embedded Static Random Access Memory), der sich mit seinen 32 Megabyte oft als Flaschenhals entpuppt. Trotz dieser Hürde war es dem Team von Red Barrel Games laut Studiogründer Philippe Morin möglich, Outlast auf Microsofts Next Generation Konsole mit 1080p umzusetzen.

„Es ist richtig, dass der eSRAM für 1080p zu klein ist. Man scheint nie genug davon haben zu können. Aber da die Unreal Engine 3 ein guter alter Forward-Renderer ist, brauchen wir gar nicht so viel, wie manch andere Titel, die eine Deferred-Rendering-Methode nutzen“, so der Macher. Durch die zusätzliche Entwicklungszeit konnte man den Titel laut Morin zudem zusätzlich optimieren, so dass die Spieler ein viel besseres Spielerlebnis erhalten.


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