Während dem Virtual Reality Headset Oculus Rift in der Spielebranche im Allgemeinen eine große Zukunft bescheinigt wird, gibt es auch ein paar kritische Stimmen, die das ambitionierte Projekt von Oculus VR mit großer Skepsis verfolgen. Einer dieser Skeptiker ist auch der Xbox Miterfinder Ed Fries, der für das Gerät keine große Zukunft außerhalb der Core Gamer Community sieht.

Wie Fries im Rahmen einer “Ask Me Anything”-Runde auf Yabbly erklärte, glaubt er nicht daran, dass die “breite Masse” für etwas wie Oculus Rift bereit ist. Als Beispiel zog Fries den ausbleibenden Erfolg der 3D-TV-Geräte heran, die auf dem Massenmarkt bisher kaum Beachtung fanden.

“Bedenkt man, wie wenig Erfolg die Unternehmen aus der Unterhaltungselektronik-Branche bisher mit dem Konzept eines 3D-TV-Gerätes mit Brille hatten, bin ich skeptisch, dass gewöhnliche Anwender dieses Ding in absehbarer Zeit auf ihr Gesicht schnallen werden.”.

Für die Core-Gamer sei Oculus Rift allerdings sehr attraktiv und könnte daher hier eine gute Basis finden. „Hardcore-Gamer lieben neue Technologien und Erfahrungen und sind daher auch bereit, fast alles zu tun, um sie zu bekommen. Daher ist es ein guter Markt für Oculus”, so der Macher.

Auf die Frage hin, ob Microsoft bald mit einem eigenen VR-Gerät auftrumpft, antwortete Fries: “Ich bin mir nicht sicher, was bei Microsoft derzeit so los ist. Ich hörte Gerüchte über allerlei coole Sachen, aber werden sie diese auf den Markt bringen?” Diese Frage kann wohl nur Microsoft allein beantworten.


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