Oculus VR Mitbegründer Palmer Luckey hat sich in einem Interview zu einer möglichen Umsetzung der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift für die Next Generation-Konsolen geäußert. Dabei ließ der Macher durchblicken, dass die Leistung der Konsolen für das Gerät zu limitiert ist und auch die Tatsache, dass die Konsolen sich nicht weiterentwickeln können, sei problematisch.

„Konsolen sind für das, was wir machen wollen, zu limitiert. Wir versuchen, das beste Virtual-Reality-Gerät der Welt zu erschaffen und wir wollen auch weiterhin jedes Jahr innovative Neuerungen einführen – weiterhin intern Fortschritte machen – und wann immer wir große Sprünge vorwärts vollziehen, wollen wir sie auch an die Öffentlichkeit bringen“, erklärte Luckey im Gespräch mit Techradar.

„Das Problem mit Konsolen im Allgemeinen ist, dass sobald sie erscheinen, sie für eine lange, lange Zeit an bestimmte Spezifikationen gebunden sind. Schaut euch die PCs an, die vor acht Jahren existierten. Es wurden so viele große Fortschritte seit damals gemacht. Jetzt schauen wir uns die VR-Hardware von heute an. Ich denke, dass der Sprung, den wir in den nächsten vier oder fünf Jahren zu sehen bekommen, gewaltig sein wird. VR ist bereits eine sehr intensive Sache, es erfordert Rendering bei hohen Auflösungen mit mehr als 60 Bildern pro Sekunde in 3D.“

“Wir haben schon Spiele gesehen, die bereits zeigten, dass sie lediglich in 720p auf den Next Gen-Konsolen laufen werden, sie können also nicht mal 60 Frames in 2D erreichen. Es ist schwer vorstellbar, dass sie eine VR Erfahrung auf Augenhöhe mit einem PC darstellen können. Und in fünf Jahren von jetzt an wird die Spielerfahrung und die Technologie für die virtuelle Realität auf dem PC bei Weitem alles übertreffen, was eine Konsole je leisten könnte”, so der Macher.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!