Mit dem Virtual Reality-Headset Oculus Rift will der Hersteller Oculus VR die Spieler endlich direkt in die virtuellen Welten versetzen, statt sie wie bisher mit mageren 3D-Effekten abzuspeisen. Dass auch die Investoren an das Projekt glauben, beweist die aktuelle Finanzspritze von 75 Millionen, welche die Macher vor Kurzem erhalten haben.

Das Geld stellte dem Unternehmen der Netscape-Erfinder und Investor Marc Andreessen zur Verfügung. Dass das Projekt die Investition wert ist, davon ist er überzeugt. „Wir glauben, dass Oculus nicht nur die Welt des Gaming, sondern auch grundlegende menschliche Erfahrungen in Bereichen wie Film, Bildung, Architektur und Design neu definieren wird. Oculus ist auf der Spitze des Eisberges seines Potentials und wir sind unglaublich begeistert, ihnen dabei zu helfen, die Welt zu verändern“, so Andreessen.

Dies ist schon die zweite Finanzspritze, die Investoren in das Projekt Oculus Rift pumpen. Bereits im Sommer dieses Jahres hat das Unternehmen rund 16 Millionen US-Dollar von seinen Unterstützern Spark Capital und Matrix Partners erhalten. Zuvor haben Spieler im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne rund 2,4 Millionen US-Dollar für die Entwickler gespendet.

Mit den zusätzlichen 75 Millionen US-Dollar soll die Fertigstellung der kommerziellen Handelsversion finanziert werden. Geplant sind Umsetzungen für PC, Mac, Android und Linux. Seit Kurzem ist auch der id-Software-Gründer und Entwicklerlegende John Carmack als Chief Technolgy Officer an der Entwicklung von Oculus Rift beteiligt.


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