Wann immer sich die Spieler Gehör von einem Entwickler oder Publisher verschaffen wollen, um bestimmte Wünsche durchzusetzen, greifen sie auf eine Petition zurück. Dass dies funktioniert, haben in der Vergangenheit bereits genügend Fälle gezeigt. Der japanische Hersteller Nintendo will sich von solchen Fan-Anfragen jedoch nicht beeinflussen lassen.

Ob From Software mit seinem knackigen Action-Adventure Dark Souls, MercurySteam mit Castlevania: Lords of Shadow oder Platinum Games mit Metal Gear Rising: Revengeance, all diese Spiele waren zu Beginn nie für den PC geplant, wurden jedoch aufgrund einer Fan-Petition doch noch auf den heimischen Rechner portiert.

Auch Bayonetta, das ebenfalls aus der Feder von Platinum Games stammte, soll portiert werden, und zwar auf die Wii U – das ist zumindest der Wunsch der Community. Wie Präsident und Chief Operating Officer von Nintendo of America, Reggie Fils-Aime, jedoch vor kurzem in einem Gespräch mit siliconera.com durchblicken ließ, will man sich von derlei Ersuchen nicht beeinflussen lassen.

Einen Grund lieferte Fils-Aime gleich mit: “Ich werde dafür bezahlt, sicherzustellen, dass wir das Geschäft weiter vorantreiben, so dass wir wissen, was los ist. Aber am Ende müssen wir das tun, was für das Unternehmen das Beste ist. Und das, was wir über die Petitionen wissen, ist, dass 100.000 Unterschriften nicht gleich 100.000 verkaufte Einheiten bedeuten.”

Deshalb freue man sich zwar stets über das Interesse der Spieler und habe die Petitionen auch im Blick, dies bedeute jedoch nicht, dass man auch darauf eingehen werde, so der Macher.


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