Nintendo - LogoWie für viele andere Unternehmen, neigt sich das aktuelle Geschäftsjahr auch für Nintendo dem Ende zu. Am 31. März 2014 wird der japanische Hersteller auch seine Geschäftsergebnisse offenlegen, die, wie der Soft- und Hardwareentwickler bereits zugibt, alles andere als rosig ausfallen werden. An dem aktuellen Kurs des Unternehmens ändert sich dadurch aber nichts.

Noch im Oktober vergangenen Jahres ging man bei Nintendo davon aus, 9 Millionen Einheiten seiner Wii U im aktuellen Fiskaljahr verkaufen zu können. Diese Prognose musste der Nintendo-Präsident Satoru Iwata vor wenigen Tagen nach unten korrigieren. Demnach werden nun lediglich 2,8 Millionen verkaufte Einheiten erwartet.

Dementsprechend wurden auch die Umsatz- und Gewinnerwartungen für das aktuelle Geschäftsjahr angepasst. Der Umsatz fällt von ursprünglich erhofften 920 Milliarden Yen runter auf 590 Milliarden, während der angepeilte Gewinn von 100 Milliarden Yen nun zu einem Nettoverlust von 25 Milliarden korrigiert wurde.

Von dem ernüchternden Ergebnis ist man bei Nintendo jedoch nicht übermäßig beunruhigt. Im Rahmen einer Pressekonferenz nahm Iwata die Schuld an den aktuellen Geschäftsergebnissen auf sich und entschuldigte sich bei den Aktionären. Einen Rücktritt schließt er allerdings aus. Auch sind keine größeren Veränderungen beim Management geplant.


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