Wie Nintendo-Präsident Satoru Iwata im Zuge einer “Frage und Antwort”-Runde mit den Investoren noch einmal bestätigte, wird es auch in Zukunft keine Mario-Titel aus der Feder von Drittherstellern geben. Die Frage kam auf, weil Iwata vor Kurzem durchblicken ließ, dass man sich durchaus vorstellen könnte, bekannte Charaktere an Dritthersteller zu lizenzieren.

Mit der Aussage sorgte der aktuelle Nintendo-Präsident für Aufregung in der Branche, ist Nintendo doch eher dafür bekannt, bei dem Thema sehr knauserig zu sein. Schnell kam die Hoffnung auf, dass man auch die Kultfigur Mario für eigene Projekte beanspruchen könnte, was Iwata nun im Rahmen der Konferenz mit den Investoren richtig stellte.

Demnach sei die Möglichkeit, Charaktere auf dem digitalen Wege an andere Hersteller zu lizenzieren für Nintendo noch neu und man wolle darüber definitiv in einer flexiblen Art und weise denken, so Iwata. Es bedeute jedoch nicht, dass man nun damit anfange, Mario an jeden Dritthersteller zu lizenzieren. Vielmehr bedeute es, dass man Gastauftritte in einem Spiel eines Drittherstellers erlauben würde, sofern es zum Thema passt und exklusiv für Nintendo-Plattformen erscheint.

Dies war in der Vergangenheit bereits der Fall. So war Mario etwa gemeinsam mit dem SEGA-Maskottchen Sonic in Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen dabei, das exklusiv für die Nintendo-Geräte erschien. Auch Zelda-Protagonist Link hatte bereits im Jahre 2003 einen Auftritt in einem fremden Spiel und konnte in Project Souls Beat ‚em Up Soul Calibur 2 als spielbarer Charakter exklusiv auf Nintendo Game Cube ausgewählt werden.


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