Nintendo LogoNachdem Michael Pachter bereits in der Vergangenheit öfter gegen Nintendo stänkerte, indem er stets schlechte Verkaufszahlen oder das baldige Ende des Unternehmens bescheinigte, ging der Wedbush Securities-Analyst dieses Mal sogar weiter. So bezeichnete er Nintendos Präsidenten Satoru Iwata als unfähigen CEO und Nintendo als schlechtes Unternehmen, das kein Geld macht.

Nintendo macht kaum Profit

Da hat wohl jemand die Weisheit gepachtet. Nach der mutigen Analyse im Bezug auf die Zukunft von Sony, Microsoft und Co., im Rahmen derer er Nintendo bereits als Verlierer sieht, hat sich der Analyst Michael Pachter erneut zum Traditionsunternehmen geäußert und dabei dieses Mal geklotzt, statt zu kleckern.

Auf die Frage hin, ob Nintendo weiterhin im Hardware-Geschäft bleiben sollte, antwortete Pachter. „Ich denke, Nintendo ist nicht mehr in der Lage, wie in der Vergangenheit zu konkurrieren und seine Konsolen mit großem Profit zu verkaufen.“

Während man beim Release der ersten Wii-Konsole noch rund 100 US-Dollar Profit pro Einheit machte und der Nintendo DS immerhin knapp 50 US-Dollar pro Einheit einbrachte, mache man mit dem 3DS kaum Profit, was bei der Wii U ebenfalls nicht besser aussehe, so Pachter. “Der 3DS macht, wie ich glaube, kaum Profit. Die Wii U macht auch kaum Profit. Wir sprechen hier von fünf bis zehn Dollar pro Einheit.“

Laut Pachter ist der Gewinn durch Hardware bei Nintendo so niedrig, dass es wirklich für das Unternehmen keinen Sinn mache, im Hardware-Geschäft zu verbleiben. „Aber ich glaube nicht, dass sie das realisiert haben“, fügt er hinzu.

Satoru Iwata ist ein schlechter CEO

Schuld daran sei nicht mal Nintendo of America, sondern das Nintendo-Hauptquartier in Kyoto, Japan und sein CEO Satoru Iwata, heißt es weiter. „Ich glaube, Mr. Iwata ist ein ziemlich schlechter CEO. Ich denke, er hat einen sehr schlechten Job für das Unternehmen abgeliefert. Ich gebe Nintendo ein neutrales Rating, aber ich muss sagen, dass es nur daran liegt, weil Nintendos Cash-Bestand seinen derzeitigen Aktienkurs stützt. Es ist ein schlechtes Unternehmen, das kein Geld macht.”

Pachter äußerte sich überrascht darüber, dass die Nintendo-Investoren nach wie vor das Management unterstützen, obwohl der Aktienkurz von 63.000 Yen runter auf 8.000 Yen stürzte.

Da Nintendo nicht in der Lage sei, seine Hardware gewinnbringend zu verkaufen, sollten sie das Hardware-Geschäft verlassen, erklärte der Analyst weiter. Nintendo könne ihre Software-Verkaufszahlen verdoppeln, wenn sie plattformübergreifend agieren würden. ”Ich denke, wenn Nintendo den Weg von Sega einschlagen würde, wäre dies immens rentabel, aber es ist nicht in ihrer DNA …”

So lange Herr Yamauchi nach wie vor die größten Aktienanteile des Unternehmens halte und Satoru Iwata weiterhin CEO bleibe, werde man nicht vom Hardware-Geschäft abrücken und es immer weiter versuchen, meinte Pachter zum Schluss und hatte auch einen passenden Satz für die aufgebrachten Nintendo-Fans parat. „Wenn euch die Antwort nicht gefällt, Nintendo-Fans, kommt damit klar.“


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Kommentare zu "Nintendo: Laut Analyst Michael Pachter „ein schlechtes Unternehmen, das kein Geld macht“"

Warum habe ich das Wort Dummschwätzer gerade vor Augen?
Ich bin kein Nintendo Fan, weil mich das was Nintendo mach nicht anspricht. Aber sowas zu behaupten ist schon hart und zeugt von Unwissenheit. Wenn Nintendo so Mies ist was ist den erst mit Sony? Die haben Schulden wo selbst Griechenland vor neid erblassen würde. Dagegen sieht Nintendo glaube ich sehr gut aus.
Und das ist übrigens typisch amerikanisch, alles muss so und so viel wachsen und das jährlich. Wenn es das nicht tut, hat es keinen Grund zu existieren.
Gut dass das der Herr Pachter nicht entscheidet, sollte der irgendwann mal CEO bei irgendeiner Spiele Firma sein, wird diese sehr schnell verschwunden sein.

Naja wenn Nintendo irgendwann mal Geldsorgen haben sollte dann darf der Herr gerne nochmal kommen…was so ungefähr in 100 Jahren mal der Fall sein wird :\