Durch die aktuelle Krise in der Ukraine haben offenbar auch die dort ansässigen Entwickler mit dem einen oder anderen logistischen Problem zu kämpfen. Wie Huw Beynon, seines Zeichens Global Brand Manager von 4A Games, in einem aktuellen Interview verriet, mussten für Metro: Redux die Dev-Kits für die PlayStation 4 und die Xbox One ins Land geschmuggelt werden.

“Nur um mal ein Beispiel zu geben, unter welchen Umständen sie arbeiten. Wir müssen die Dev-Kits im Handgepäck schmuggeln. Man kann nicht alles per Kurier in die Ukraine schicken, denn man wird durch den Zoll gestoppt und sie berechnen dann was immer ihnen gerade passt”, erklärte Beynon in einem Video-Interview mit dem Online-Portal The Escapist.

„Wir entwickeln die PlayStation 4-Version auf zwei Dev-Kits. Eins davon habe ich persönlich eingeschleust. Wir haben auch versucht, die Xbox One Dev-Kits zu bekommen, aber wir konnten nicht, weil all diese Sachen im November und Dezember passierten und wir die Dev-Kits wirklich erst im Januar dieses Jahres erhielten, als die Dinge sich etwas beruhigt haben. Das gibt euch eine Vorstellung von den Herausforderungen, mit denen das Team konfrontiert wird“, so der Macher.

Schon im Mai vergangenen Jahres sprach der einstige THQ CEO Jason Rubin mit GamesIndustry über die katastrophale Bedingungen, unter denen das Team in der Ukraine arbeiten musste. Schon damals musste der damalige Publisher einiges auf sich nehmen, um PCs, Dev-Kits und anderes notwendiges Equipment ins Land zu schleusen.

Hierzulande wird Metro: Redux noch diesen Sommer für PC, Xbox One und die PlayStation 4 erscheinen. Umsetzungen für Linux und SteamOS sollen zum späteren Zeitpunkt folgen.


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