Metro: Last Light - GameplayDer im März dieses Jahres vorgestellte Ranger-Modus, der für Vorbesteller des kommenden Action-Titels Metro: Last Light gedacht ist, wird auch für alle anderen Spieler als kostenpflichtiger DLC erscheinen. Weshalb man sich dazu entschlossen hat, den Hardcore-Modus nicht als Teil des Spiels anzubieten, hat Publisher Koch Media nun in einem Statement erklärt.

Verlockende Angebote

Einen Spieler davon zu überzeugen, das Geld für ein Produkt auszugeben, bevor er dieses überhaupt ausprobieren konnte, ist für viele Publisher und Händler ein großer Gewinn. Um dies zu erreichen, hat sich das Anbieten von Vorbestellungsboni und Release-DLCs am Tag der Veröffentlichung eines Titels mittlerweile als gängige Methode etabliert.

Doch wo zieht man die Grenze? Ein paar Extra-Waffen und Kostüme im Spiel tun einem nicht weh, doch was, wenn es sich dabei um waschechten Content handelt? Jüngstes negatives Beispiel ist Metro: Last Light, das den Ranger-Modus für Hardcore-Spieler nur als Bonus-Content für Frühkäufer oder später als kostenpflichtiges Inhalt-Update anbietet.

Auf der offiziellen Webseite des Spiels wird der Modus mit dem Slogan “The Way It was meant to be played” (Die Art, wie es gespielt werden sollte) beworben. Wenn das die Art ist, wie man es spielen sollte, wieso ist es dann nicht Teil des Spiels?

Für Hardcore-Spieler gedacht

Auf Nachfrage der Kollegen von PC Gamer hat sich Koch Medias Global Brand Manager Huw Beynon zum Thema geäußert. Wie Beynon erklärt, werde man vom Handel mittlerweile dazu gedrängt, solche “Extras” zu machen, so dass man sich dazu entschlossen habe, den Ranger-Modus als Vorbestellungsbonus anzubieten. Dieser würde ganz gut als DLC funktionieren, da er sich mehr an die Hardcore-Fans richtetet und bei diesen die Wahrscheinlichkeit hoch sei, dass sie den Titel vorbestellen.

Die Entscheidung, den DLC für spätere Käufer kostenpflichtig zu machen, geschah ebenfalls auf Drängen der Händler. So wird der Modus nach dem Release mit einem Beitrag von rund 5 US-Dollar zu Buche schlagen.

“Wir haben alle notwendigen Schritte unternommen, um sicherzustellen, dass wir Einzelhändlern zwar nach wie vor einen Vorbestellerbonus bieten, der ihren Anforderungen entspricht, Spieler jedoch nicht dazu drängen, das Spiel vorzubestellen oder sie warten zu lassen, um diese Inhalte zu bekommen”, erklärte Beynon weiter. Die Anfragen der Händler, einen DLC mit Story-Missionen anzubieten, habe man bei Koch Media zurückgewiesen.

Metro: Last Light wird am 17. Mai 2013 für PC, Xbox 360 und die PlayStation 3 im Handel erscheinen.


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Kommentare zu "Metro: Last Light: Darum ist der Ranger-Modus nicht Teil des Hauptspiels"

Auf Druck des Händlers? Wie darf ich denn das verstehen? Wie kann denn der Händler druck auf Vorbesteller Boni bzw den Publisher ausüben O.o
Das klingt ja schon fast kriminell, das einzige was der <Händler machen könnte er sagt er verkauft das Spiel nicht, aber damit würde sich der Händler ins eigene Fleisch schneiden.
Meiner Meinung nach mehr noch als sie damit den Entwickler schaden würden. Also entweder ist die Aussage eine dreiste Lüge um das ganze zurechtfertigen. Oder, man sollte sich jetzt sorgen machen wie das mit den Händlern funktioniert. Beides keine rosigen Aussichten.