Die berühmte Metal Gear Solid Reihe aus der Feder von Hideo Kojima geht mit dem Prolog “Ground Zeroes” und dem später in diesem Jahr erscheinenden Hauptspiel “The Phantom Pain” in die inzwischen fünfte Runde. Doch wie kam der Konami Mastermind eigentlich auf den mittlerweile kultigen Codenamen “Snake”? Diese Frage hat der Macher nun ausführlich auf Twitter beantwortet.

Laut Kojima hat man sich deshalb für “Snake” entschieden, weil der Name die Fähigkeiten des Protagonisten widerspiegeln sollte. “Der Grund, weshalb ich Snake als Codenamen in Metal Gear genutzt habe war der, dass die Schlange das am besten geeignete Symbol eines Lebenwesens war, das seine Gegenwart verbergen und schleichen kann, ohne dabei irgendwelchen Lärm zu verursachen”, so der Entwickler.

Um dem Spieler die Identifikation mit der Figur nicht zu erschweren, verzichtete man auf eine spezifische Schlangenart, wie etwa eine Cobra, Anaconda oder eine Viper und blieb bei Snake. Wie der Macher zudem verriet, soll die Bezeichnung Solid die Kampferprobtheit des Protagonisten reflektieren, während Snake für heimlich/verstohlen steht.

Auch verrät Kojima, weshalb der Gegenspieler von Solid Snake ein Liquid Snake sein musste. “Nur eine Schlange, kann eine Schlange besiegen”, erklärt der Entwickler, so musste der Widersacher also ebenfalls eine Schlange sein. Mit der Bezeichnung “Liquid” wollte man verdeutlichen, dass es sich dabei um einen Klon handelt. Laut Kojima sollte Solidus Snake (alias George Sears) in Metal Gear Solid 2 ursprünglich Gas Snake heißen, aber der Name war nicht wirklich attraktiv, weshalb man sich letztendlich dagegen entschied.


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