Konami - LogoDerzeit häufen sich wieder Berichte über Hacker-Angriffe auf die Server diverser Videospiele-Unternehmen. Anfang des Monats meldete der Publisher Ubisoft, Ziel einer Hacker-Attacke geworden zu sein, nur wenige Tage später erwischte es den Nintendo Club Japan und kurz darauf den ARMA-Entwickler Bohemia Interactive. Nun ist offenbar auch Konami betroffen.

Wie der japanische Entwickler und Publisher in einer offiziellen Erklärung bekanntgab, gab es im Zeitraum vom 07. bis zum 13. Juli 2013 insgesamt 35.252 unautorisierte Zugriffe (bei 4 Millionen Versuchen) auf die Server des Unternehmens.

Dabei haben die Hacker Zugriff auf diverse Kundendaten, darunter Namen, Adressen, Geburtstage, Telefonnummern und E-Mail-Adressen, erlangt und diese möglicherweise entwendet. Änderungen an persönlichen Kundeninformationen oder unautorisierte Nutzungen kostenpflichtiger Dienste wurden laut dem Publisher nicht festgestellt.

Konami reagierte auf den Angriff mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und will die Überwachung der eigenen Webserver ausbauen. Betroffene Nutzer will man persönlich kontaktieren. Zudem empfiehlt der Publisher den Kunden zur Sicherheit, ihr Passwort so schnell wie möglich zu ändern. Sollte das Passwort auch auf anderen Webseite genutzt werden, empfiehlt es sich, auch dort eine Passwortänderung vorzunehmen.


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