Nachdem der Oculus Rift-Erfinder Palmer Luckey die 30 Frames in den Spielen als ein “Versagen der Entwickler” bezeichnete, meldete sich nun auch Steven Ter Heide, seines Zeichens Game Director beim Entwicklerstudio Guerrilla Games, zu Wort, um über das Thema zu diskutieren. Wie der Macher erklärte, bringen flotte FPS nichts, wenn das Spiel an sich keinen Spaß bereitet.

Das Problem mit der Framerate dürfte auch Heide bestens bekannt sein, musste man doch bei dem PS4-exklusiven Titel Killzone: Shadow Fall selbst gewisse Einschränkungen in Kauf nehmen. So lief zwar der Multiplayer des Spiels die meiste Zeit über mit bis zu 60 Frames pro Sekunde, in der Singleplayer-Kampagne musste man allerdings mit 30 FPS Vorlieb nehmen, da die Entwickler hier die volle Grafikpracht bieten wollten.

In einem Gespräch mit dem Online-Portal Eurogamer hat Heide nun auf die Aussage von Luckey reagiert und fragte seinerseits, was die 60 Frames bringen, wenn der Titel im Kern keinen Spaß macht? Wie der Macher zudem anmerkte, läuft Killzone: Shadow Fall mit 30 Frames ziemlich solide.

Natürlich sei ihm durchaus bewusst, dass die flüssigen 60 Bilder pro Sekunde für Shooter-Spiele sehr wichtig sind, weshalb man nach wie vor an der Optimierung der Spielerfahrung werkle, doch das erste, was den Spielern auffällt, sind nun mal die Auflösung und die Bildqualität, weshalb man bei Killzone: Shadow Fall vor allem sicherstellen wollte, dass die Spieler den grafischen Unterschied zum Vorgänger auf den Bildern und in den Videos deutlich erkennen können.


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