Wie bereits bekannt ist, kehrte der Irrational Games Mitgründer und Creative Director Ken Levine der BioShock-Franchise vor Kurzem den Rücken, um sich mit einem kleineren Team neuen Projekten zu widmen. In Folge dessen wurden sämtliche Mitarbeiter, bis auf 15 Personen, entlassen. Nun haben sich einige ehemalige Angestellte zu den Kündigungen geäußert.

Wie man dem Bericht des Online-Portals Polygon entnehmen kann, traf die Kündigungswelle die meisten Mitarbeiter ziemlich überraschend. So ließ Levine die Angestellten rund zwei Stunden vor der offiziellen Bekanntmachung sich in der Küche versammeln und informierte die Betroffenen von seiner Entscheidung.

Laut der Quelle konnten viele der Mitarbeiter die Nachricht im ersten Moment gar nicht glauben, da sie davon ausgingen, dass das Unternehmen ewig existieren würde, denn schließlich haben sie BioShock entwickelt. Insgesamt 70 Festangestellte und fünf Vertragspartner waren von der Entlassungswelle betroffen.

Die Ex-Angestellten beschreiben den Kündigungsprozess jedoch als sehr freundlich. Es wurden Empfehlungen ausgestellt und man räumte den Entlassenen genügend Zeit ein, um sich zu verabschieden, die Unterlagen zusammenzusuchen, Portfolios zu organisieren und Fragen zu stellen. Irrational Games organisierte zudem eine Jobmesse und der lokale Indie-Entwickler Fire Hose Games bot den ehemaligen Angestellten Arbeitsplätze an.

Auch der Publisher Take-Two Interactive habe sich sehr um die entlassenen Mitarbeiter gekümmert. Levine selbst habe zudem fleißig die Portfolios und Lebensläufe seiner ehemaligen Angestellten via Twitter geteilt, um ihnen den Wiedereinstieg bei anderen Unternehmen zu erleichtern.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!

Veröffentlicht in: News