Die Zukunft von Crytek steht offenbar unter keinem guten Stern. Nachdem erst kürzlich von ausbleibenden Zahlungen und der Einstellung der Entwicklungsarbeiten an einem Nachfolger zu Ryse: Son of Rome die Rede war, scheint nun auch das bereits weit fortgeschrittene Projekt Homefront: The Revolution in Gefahr zu sein. Die Entwicklung des Titels liegt nämlich aktuell auf Eis.

Laut dem Bericht des Online-Portals Kotaku sollen nun auch die Mitarbeiter von Crytek UK, die sich für die Entwicklung des Ego-Shooters zeichnen, ihre Arbeit niedergelegt haben, weil Crytek seine Entwickler entweder erst sehr spät oder gar nicht bezahlte. Crytek soll zudem bereits seit Monaten kontinuierlich Mitarbeiter verlieren.

Was nun aus dem Spiel wird, ist derzeit unklar. Aktuell verhandelt das Unternehmen offenbar mit dem deutschen Publisher Deep Silver, der den Titel bekannterweise nach der Fertigstellung vertreiben sollte. Die Mitarbeiter von Crytek UK hoffen derzeit, dass Deep Silver das Studio samt den Rechten an der Marke erwirbt, um das Spiel doch noch fertigzustellen. Laut der Kotaku-Quelle hat das Unternehmen viel in die IP investiert und möchte diese Investitionen auch schützen.

Homefront: The Revolution sollte im kommenden Jahr für PC, Mac, Linux, Xbox One und die PlayStation 4 erscheinen. Ob das Spiel überhaupt das Licht der Welt erblickt, wird sich wohl in den nächsten Wochen entscheiden.


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