Die Zukunft von Homefront: The Revolution bleibt weiterhin unklar. Eigentlich sollte der Titel im kommenden Jahr das Licht der Welt erblicken, doch angesichts der aktuellen Situation bei Entwickler Crytek steht der geplante Release des Spiels auf sehr wackeligen Beinen. Nun haben auch die Führungskräfte von Crytek UK angeblich das Studio verlassen.

Das berichtet zumindest das Online-Portal Kotaku und beruft sich dabei auf Quellen, die mit den Vorgängen im Studio vertraut sind. Auch Game Director Hasit Zala, der sich unter anderem für den Free2Play-Shooter Warface verantwortlich zeichnete, sowie der Development Manager Ben Harris sollen bereits ihre Tische geräumt haben. Das Studio-Oberhaupt Karl Hilton ist offenbar ebenfalls nicht mehr bei Crytek UK tätig. Dieser soll allerdings nur den Posten innerhalb des Unternehmens gewechselt haben.

Auch eine bisher unbekannte Anzahl von Mitarbeitern soll das Studio bereits verlassen haben. „Es schafft ein seltsames Szenario, da es kein höheres Management mehr gibt“, beschreibt eine interne Quelle die aktuelle Situation. „Alles befindet sich einfach nur noch in einer Abwärtsspirale.“

Der Grund dafür ist die finanzielle Lage, in der sich Crytek derzeit befinden soll. „Die Leute wurden seit einer ganzen Weile nicht mehr bezahlt“, sagte eine zweite Quelle aus dem Studio. Wie es zuletzt hieß, könnte Deep Silver das Studio und die Rechte an Homefront: The Revolution übernehmen. Der Publisher habe einiges in das Projekt investiert und wolle diese Investition auch schützen, sagte zuletzt ein Insider. Ob es zu einer Übernahme kommt, wird die Zukunft zeigen. Eine offizielle Stellungnahme seitens des Unternehmens blieb bisher aus.


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