Beyond Two Souls - JodieWie Quantic Dream-Gründer David Cage während einer BAFTA Games Vorlesung in London verriet, hat das Entwicklerstudio seinen Action-Adventure-Hit Heavy Rain zuerst Microsoft angeboten, nachdem das Redmonder Studio von der Arbeit der Macher an Fahrenheit sehr beeindruckt war. Letztendlich lehnte Microsoft den Titel aber wegen der heiklen Thematik ab.

Laut Cage hat man sich bei Microsoft sehr auf die Zusammenarbeit nach Fahrenheit gefreut. „Sie waren wirklich begeistert von Fahrenheit“, sagte der Entwickler. Doch dann bekam das Redmonder Unternehmen kalte Füße, weil sich das Spiel um die Entführung eines Kindes drehte. „Sie wollten keinen Skandal,“ so Cage.

„Microsoft ist ein großartiges Unternehmen, ich will mich weder beschweren noch kritisieren“, fügte Cage hinzu und erklärte, dass beide Unternehmen einfach unterschiedliche Vorstellungen von dem hatten, was sie mit Heavy Rain erreichen wollten.

Später begann die Zusammenarbeit mit Sony als Publisher, erzählte Cage weiter. Dort war man mehr für die potentiell kontroversen Themen des Entwicklerstudios empfänglich. Den Machern gelang es auch, Sony zu erklären, dass Heavy Rain zwar eine wirklich emotionale Erfahrung sein könne, aber seine Themen nie vulgär sein sollten. “Beide Seiten haben einander verstanden und das ist, wie Heavy Rain das Licht der Welt erblickte”, so Cage.

Quantic Dreams aktuelles Projekt Beyond Two Souls befindet sich derzeit in der Entwicklung und soll hierzulande am 9. Oktober 2013, ebenfalls exklusiv für die PlayStation 3, im Handel erscheinen.


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Kommentare zu "Heavy Rain: Microsoft lehnte den Titel wegen dem Thema Kindesentführung ab"

Nie mit bekommen das sich wer darüber beschwert hätte bei Heavy Rain? Hätte MS keine kalten Füße bekommen hätten sie ein weiteren Verkaufshit für ihre 360 gehabt. Das war leider die falsche Entscheidung MS.