Hawken-SprungEnde des Jahres wird der Online-Shooter Hawken erscheinen, in dem du deinen eigenen Mech bauen und mit ihm gegen andere Spieler antreten kannst. Wir hatten die Gelegenheit, das Free2Play-Game schon einmal anzuspielen und einen ersten Blick auf die Features zu werfen. Was Hawken zu bieten hat und wie unser Ersteindruck vom Spiel ausfällt, das erfährst du in diesem Artikel!

Mechs sind Roboter, die von Menschen gesteuert werden und mit ihren Gefährten in den Kampf ziehen, um Zerstörung über ihre Feinde zu bringen. Über die Jahre hinweg haben sich die Mechs mehr oder minder in zwei visuell unterschiedliche Lager aufgespalten. Auf der einen Seite findet man dann die westlichen Mechs, die meist schwerfällig sind und mehr oder minder große Panzer auf zwei Beinen darstellen, und auf der anderen Seite die asiatischen Mechs. Diese sind sehr beweglich und ähneln eher einem Menschen.

Die beiden Mechsorten findet man auch schon seit Längerem in der Computerspielebranche wieder. MechWarrior war schon immer das Aushängeschild für die westlichen Mechs, wohingegen Armored Core die asiatischen Mechs in der Spielebranche repräsentiert.

Darf es auch etwas anderes sein?

Hawken-KampfDoch nun schickt sich ein drittes Spiel an, in die Welt der Mechs einzugreifen, das gleichzeitig die klaren Grenzen zwischen den beiden Lagern zu verwischen scheint. Die Rede ist von Hawken, das von Adhesive Games entwickelt und von Meteor Entertainment gepublisht wird.

Das Spiel wird einen reinen Online-Part besitzen und ist zudem Free2Play. Wir hatten die Gelegenheit Hawken einmal probezuspielen und können dir jetzt schon sagen: Das wird ein Höllenritt!

Wie in anderen Mech Games auch kannst du dir in Hawken deinen eigenen Roboter zusammenbauen. Doch das Interessante hierbei ist, dass die Roboter sich nicht wirklich einer Kategorie zuordnen lassen wie man es bei den westlichen oder asiatischen Mechs kann. Die Mechs aus Hawken wirken eher wie ein Mix aus beiden und trotzdem besitzen die Roboter noch immer den gewissen Flair, als ob sie in der Garage zusammengebaut wurden.

Schnell, schneller, Hawken!

Hawken-Kampf-auf-der-BrückeHat man sich dann seinen Mech zusammengebaut, geht es auch schon in die erste Online-Partie gegen andere Spieler und es wird schnell klar: Das Spiel ist nichts für langsame Spieler, die es erst einmal ruhig angehen lassen wollen, denn du bewegst dich sehr schnell durch die Häuserschluchten und jagst deinen Gegnern in hoher Geschwindigkeit hinterher.

Die Feuergefechte gehen dann ziemlich schnell vonstatten, denn die Mechs sind, wie man anhand der Optik schon erahnen kann, nicht sehr stabil gebaut. Ein paar gut gezielte Raketen verwandeln selbst den stärksten Mech in einen brennenden Metallklumpen.

Auch uns ergeht es in den ersten zwei Runden nicht besser, doch langsam finden wir in die Steuerung  und immer mehr in die Kämpfe rein und wir schaffen es sogar, mehrere Mechs hintereinander zu zerstören. Unser Mech ist nach den Kämpfen ziemlich angeschlagen doch Gott sei dank kann man den Mech mit einer Taste selbst reparieren. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass man selbst in dieser Zeit ziemlich ungeschützt ist. Auch wir haben dann schnell festgestellt, dass die Idee, die Reparaturen auf offenem Feld auszuführen, ziemlich doof war. 😉

Ersteindruck

Wie beschreibt man Hawken am besten vom Spielgefühl her? Ganz klar, das Spiel ist unheimlich schnell! Man braucht keine stundenlange Vorbereitung für die Kämpfe und in den Kämpfen selbst gilt das Motto: Wer stehen bleibt, hat schon verloren!

Ich bin von Hawken sehr angetan, denn nicht nur spielerisch hat mich das Spiel überzeugt, auch die Idee, dass man mit Echtgeld nur Skins kaufen kann wie es zum Beispiel bei League of Legends der Fall ist, gefällt mir sehr gut!

Falls du also auf Roboter-Kämpfen stehst und mit den eher langsamen Mechwarrior-Kämpfen nichts anfangen kannst, solltest du dir Hawken unbedingt anschauen. Das Spiel erscheint am 12.12.2012, doch schon vorher wird es eine offene Beta geben. Mehr Infos zum Spiel gibt es auch auf der offiziellen Hawken-Webseite!


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