Neues offizielles Video zum WvW in Guild Wars 2Bereits seit einigen Monaten machen Spieler ArenaNet u.a. durch die Sammlung von Screenshots auf das Griefing-Problem im WvW von Guild Wars 2 aufmerksam. Community-Manager Ramon Domke hat sich nun im Rahmen eines Statements noch einmal ausführlich zum Thema geäußert und dabei u.a. betont, dass man über die aktuelle Situation Bescheid weiß und daran arbeitet, entsprechende Lösungen zu finden.

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Griefing-Problem im WvW

Bei Griefern handelt es sich um Spieler, die ihre Mitspieler absichtlich ärgern oder schikanieren, indem sie Aspekte des Spiels auf nicht vorgesehene Art und Weise ausnutzen. Wie sich das Griefing im WvW von Guild Wars 2 äußert, hat uns Shaduy beschrieben. So verschwenden dort einige Spieler mit Absicht Vorräte aus Festungen, um eine unüberschaubare Anzahl an unnötigen Belagerungswaffen zu errichten.

Das führt letztendlich dazu, dass irgendwann die Grenze für Belagerungswaffen erreicht ist und so beispielsweise keine sinnvollen Verteidigungsanlagen in den eigenen Türmen und Burgen mehr errichtet werden können. Laut Shaduy hat die Zahl der Griefer in den letzten Wochen deutlich zugenommen, sodass das Ganze schon fast in Wettkämpfen ausartet, wer z.B. mehr Vorräte verschwenden kann.

Statement von Ramon Domke

Wie Ramon nun betonte, sind die Entwickler über die aktuelle Situation – insbesondere auf Elonafels – informiert. Das WvW-Entwicklerteam arbeite aktuell daran, gewisse Strukturen im WvW zu überarbeiten, um Spieler zu entmutigen, wahl- und sinnlos Belagerungswaffen auf der Weltkarte zu platzieren. Da es sich dabei um einen laufenden Entwicklungsprozess handele, können man derzeit allerdings noch keine Einzelheiten zum genauen Umfang der Änderungen nennen.

Zusätzlich dazu beschäftige sich das WvW-Team mit einer Reihe weiterer Verbesserungen, um das Zusammenspiel im WvW weiter zu stärken und die Möglichkeiten für hinderliches Spielen zu reduzieren. Das gesamte Statement von Ramon kannst du direkt im Anschluss lesen!

Zitat von Ramon Domke

Hallo allerseits,

Zunächst einmal möchte ich mich bei euch allen für eure Geduld bedanken. Auch – und vor allem – bei denjenigen, die ihre Meinung und ihre Wut innerhalb des Rahmens der Forenregeln kundgetan haben. Ja, ich verstehe und akzeptiere, dass ihr wütend seid. Lasst uns aber bitte dennoch respektvoll miteinander reden.

Glaubt mir, wenn ich sage, dass – auch wenn wir in letzter Zeit geschwiegen haben – wir diese Situation und das zugrundelegende Problem weder aus den Augen verloren, noch euch und euer Feedback ignoriert haben. Wir wissen um die aktuelle Situation (insbesondere auf Elonafels) bezüglich des Grief Plays im WvW Bescheid.

Das WvW-Entwicklerteam arbeitet momentan daran, gewisse Strukturen innerhalb des WvWs zu überarbeiten und zu überdenken, um Spieler zu entmutigen wahl- und sinnlos Belagerungswaffen auf der Weltkarte zu platzieren – ohne dabei engagierten Spielern Steine für ihre Spielweise in den Weg zu legen und sie vom Spielen abzuhalten.

Da dies ein momentan laufender Entwicklungsprozess ist, können wir gegenwärtig noch keine Einzelheiten zum genauen Umfang der Änderungen nennen. Wir untersuchen derzeit Möglichkeiten eine Lösung zu finden, die für alle Spieler gleichermaßen funktionieren wird.

Das Welt-gegen-Welt wurde geschaffen, um allen Arten von Spielern die Teilnahme zu ermöglichen – und wir möchten niemanden davon ausschließen für seine Heimatwelt zu kämpfen. Ganz gleich ob es sich dabei um tägliche Spieler handelt, gelegentliche Erfolgsjäger oder Einsteiger, die erst noch die Grundlagen lernen möchten.

Zusätzlich zu dem aktuell laufenden Entwicklungsprozess, beschäftigt sich das WvW-Team ferner mit einer Reihe weiterer Verbesserungen, mit dem Ziel, das Zusammenspiel im WvW weiter zu stärken, und Möglichkeiten für hinderliches Spielen zu reduzieren. Wir haben noch keinen näheren Zeitrahmen für diese zukünftigen Entwicklungsschritte gefasst, möchten euch aber bereits jetzt wissen lassen, dass diese Themen bei den Entwicklern angekommen sind und beständiger Bestandteil von Diskussionen und Erwägungen sind.

Herzlichen Dank


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