Waldläufer-Gruppe bei Guild Wars 2Wie der Vorgängertitel Guild Wars werden auch beim heißerwartete Guild Wars 2 nach dem einmaligen Kauf des Spiels keine Abogebühren fällig. Im Interview mit VentureBeat sprach ArenaNet-Gründer Mike O’Brien nun über dieses Bezahlmodell, Mikrotransaktionen und die Verkaufsziele.

Als Guild Wars 2005 veröffentlicht wurde, schien die Idee, ein MMO ohne monatliche Abogebühren zu veröffentlichen, eine riskante zu sein. Der ursprüngliche Businessplan von ArenaNet sah vor, mit der regelmäßigen Veröffentlichung von Erweiterungen Umsatz zu generieren. Im Interview erklärte O’Brien, Guild Wars habe die Erwartungen deutlich übertroffen und es habe sich gezeigt, dass ein großer Bedarf für ein Spiel ohne monatliche Abogebühren bestehe.

Man habe jedoch auch gelernt, dass es nicht im besten Interesse des Spiels war, Erweiterungen so schnell zu veröffentlichen wie ursprünglich geplant. Im Laufe des Lebenszyklus von Guild Wars habe man den Fokus dann nicht mehr darauf gelegt, das Spiel durch konstant veröffentlichte Erweiterung zu unterstützen, sondern durch Mikrotransaktionen. Guild Wars 2 wird von Anfang an Mikrotransaktionen anbieten. Im Interview bestätigte O’Brien jedoch noch einmal, dass die über Mikrotransaktionen erhältlichen Dinge im Spiel nicht lebensnotwendige Erweiterungen und einen Komfort-Service für Spieler darstellen würden, die Geld gegen Zeit tauschen wollen würden.

Während es sich bei Guild Wars um einen neuen und anderen Typ von Online Rollenspiel gehandelt habe, der eher auf der Tradition von Magic: The Gathering beruht habe, handele es sich bei Guild Wars 2 um ein vollwertiges MMORPG, sodass es das Ziel sei sowohl ein großartiges MMO als auch ein großartiges Rollenspiel zu machen. Man wolle das beste Spiel in beiden Bereichen machen und hoffe, dass das Spiel beide Zielgruppen anspreche.

Doch was unterscheidet Guild Wars 2 von Free2Play-MMORPGs und rechtfertigt, dass das Spiel rund 60$ kostet? Auf diese Frage erklärte O’Brien, normalerweise werde er genau das Gegenteil gefragt: Wie kann es sich ArenaNet leisten, ein Spiel dieser hohen Qualität ohne monatliche Abogebühren zu veröffentlichen? Die Antwort sei, dass man sich darauf konzentriere das qualitativ hochwertigste und nicht das kostengünstigste MMO zu machen. Er denke Guild Wars 2 sei eines der Spiele mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wo sonst könne man so viele Stunden Vergnügen, Inhalt und Wiederspielwert für 60$ bekommen?

Das gesamte Interview mit Mike O’Brien kannst du bei VentureBeat lesen.


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Kommentare zu "Guild Wars 2: Spiel mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis – O’Brien im Interview"

Ahh und natürlich den Itemshop nicht zu vergessen 😛

Mikrotransaktionen ist der itemshop 😀

Ich habs mir bei mmoga gekauft und bin bissher super zufrieden damit ^^
beta konnte ich auch shcon anspielen und freue mich darauf wenn es endlich herauskommt!