Charr-Ingenieur gegen Menschen-Dieb in Guild Wars 2Wie Mike O’Brien in einem neuen Beitrag im ArenaNet-Blog ankündigte, wird es im diesen Monat anstehenden Closed Beta-Test erste Tests des Mikrotransaktions-System von Guild Wars 2 geben. In seinem Beitrag erläuterte O’Brien u.a. die Ziele, die ArenaNet in diesem Bereich verfolgt.

Mikrotransaktionen würden die fortlaufende Entwicklung des Spiels in einer „sehr direkten und offenen Art und Weise unterstützen“, so O’Brien. Spieler könnten dabei selbst entscheiden, wie viel sie nach dem Release von Guild Wars 2 ausgeben wollen, abhängig davon, wie interessant das Angebot sei. Bei den Transaktionen verfolge ArenaNet dabei folgende Philosophie:

Wir sind der Meinung, dass Spieler die Möglichkeit haben sollten Geld für Dinge auszugeben, die visuelle Unterscheidung und mehr Möglichkeiten bieten, sich auszudrücken. Spieler sollten auch in der Lage sein, Geld für Account-Dienste und zeitsparende Komfort-Gegenstände auszugeben. Es ist niemals OK, dass Spieler ein Spiel kaufen und dann nicht in der Lage sind das, wofür sie bezahlt haben, ohne zusätzliche Investitionen zu genießen. Es ist auch niemals OK, dass Spieler, die Geld ausgeben, einen unfairen Vorteil gegenüber Spielern haben, die dies nicht tun.

In Guild Wars 2 wird es drei Währungen geben: Gold, Karma und Gems. Gold stellt dabei die normale InGame-Währung dar, Karma kannst du dir während des Spielens verdienen (nicht handelbar) und Gems wiederum ist die Währung, die gekauft und bei Mikrotransaktionen eingesetzt werden kann.

Laut O’Brien erlaubt es der spielergetriebene Markt, Gold gegen Gems und Gems gegen Gold zu handeln. Hast du also ein Auge auf einen bestimmten InGame-Gegenstand oder eine Mikrotransaktion geworfen, hast du letztendlich zwei Möglichkeiten, um diese zu bekommen: Entweder du verdienst dir Gold im Spiel oder du setzt Geld ein, um Gems zu kaufen. „Wir sind der Ansicht, dass dies wichtig ist, da es mehr Spielern erlaubt, unter gleichen Bedingungen zu spielen, sei es dadurch, dass sie ihre freie Zeit oder ihr verfügbares Einkommen verwenden“, so O’Brien.

Dass Gold und Gems handelbar sind, sorgt laut O’Brien auch dafür, dass der Rest der Spiel-Wirtschaft verlockender ist. Guild Wars 2 wird dir einen Spieler-zu-Spieler-Handelsposten bieten, der laut O’Brien „wie ein Auktionshaus, nur besser“ funktioniert. Da Gems für Gold (und umgekehrt) getauscht werden könnten, würden keine zwei getrennten Handelssysteme benötigt werden. „In Guild Wars 2 wird alles im Handelsposten für Gold gehandelt. Aber natürlich kann jemand, der Gems verdienen will, Gegenstände für Gold verkaufen und dann das Gold in Gems umtauschen“, so O’Brien.

Den kompletten Original-Beitrag von Mike O’Brien findest du im ArenaNet-Blog, eine deutsche Übersetzung gibt es im offiziellen Guild Wars 2-Wiki.


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Kommentare zu "Guild Wars 2: Mikrotransaktionen und die Philosophie dahinter"

Also sowas wie ein Echtgeldauktionshaus zweiten Grades? 😉

Naja das ist schon in Ordnung da man die Echtgeldwährung auch für Gold tauschen kann passt das schon. Bei EVE bzw Tera kann man ja die Gametimecards auch für Ingame Geld kaufen.