Eskorte bei Guild Wars 2Im offiziellen Forum von Guild Wars 2 beklagten einige Spieler, dass sie z.B. beim Farmen von Karma von Diminishing Returns betroffen seien und dadurch weniger Belohnungen erhielten. Zum Thema äußerte sich nun auch Game Designer Jon Peters, der u.a. erklärte, warum dieses System eingebaut wurde, jedoch auch bestätigte, dass es damit derzeit noch Probleme gebe.

Schutz gegen Botter und Exploit-Nutzer

Wie Peters in seinem Beitrag erläutert, seien einige Spieler an die Schwelle der Diminishing Returns (zu Deutsch etwa abnehmender Ertrag) gestoßen, die man ins Spiel integriert habe, um ein Sicherheitsnetz gegen unerwartete, die Wirtschaft gefährdende Probleme zu haben. Diese Schwellenwerte gebe es, die Intention dahinter sei jedoch, dass normale Spieler niemals mit diesen in Kontakt kämen. Es habe im Spiel jedoch Bugs und ein Ungleichgewicht gegeben, die dazu geführt hätten, dass normale Spieler diese Schwellenwerte eben doch überschritten hätten. Man werde diese Probleme jedoch beheben.

Die entsprechenden Systeme seien ins Spiel integriert worden, um die Wirtschaft vor Bottern und Exploit-Nutzern zu schützen und es sei wichtig, ein solches Sicherheitsnetz zu haben. Man schließe Exploits zwar so schnell wie möglich, das Sicherheitsnetz gebe es jedoch, um die Wirtschaft zu sichern, wenn niemand vom Team da sei, um sich mit dem Täter zu befassen. „Es wäre für alle schlecht, wenn eine Gruppe von Spielern z.B. herausgefunden hätte, wie sie einen Dungeon in 5 Minuten meistern kann, dabei jedes Mall die volle Belohnung erhält und dies dann laufend wiederholt“, so Peters.

Farmen soll nicht gestoppt werden

Während man dieses Sicherheitsnetz brauche, um Exploits und Botting, die die Wirtschaft gefährden würden, aufzuhalten habe man jedoch nicht das Ziel, das Farmen zu stoppen. Farmende Spieler seien Teil jeder Online-Wirtschaft und wenn sie normal spielen würden, würden sie keinen Schaden verursachen. „Wenn einem Spieler eine normale Aktivität im Spiel Spaß macht und er diese immer wieder ausführen will, ist das in Ordnung für uns“ erläutert Peters.

Ursprünglich habe man nur eine kleine Datenmenge zur Verfügung gehabt, um die geeigneten Schwellenwerte festzulegen. Dies bedeute, dass einige Spieler an die Grenzen des Systems stoßen würden während man diese neu ausrichte. In den nächsten Wochen werde man die Systeme weiter anpassen, um sicherzugehen, dass weniger legitime Spieler die Auswirkungen spüren würden. Den kompletten Beitrag von Peters zu den Diminishing Returns in Guild Wars 2 kannst du im offiziellen Forum lesen.


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